An Schlaglöcher sind die Autofahrer in der Stadt längst gewöhnt. (Archivfoto) Foto: Heidepriem

Schlechter Straßenzustand. Stadt verspricht Abhilfe. Autofahrer werden durchgeschüttelt. 

Villingen-Schwenningen - An Schlaglöcher sind die Autofahrer in der Stadt längst gewöhnt. Durch die Auftragung von Dünnschichtasphalt hat sich das Problem in einigen Straßen entschärft. Fast noch heimtückischer sind aber große Aufwerfungen, die wie Maulwurfhügel vor allem an Straßenkreuzungen auftreten.

Insbesondere vor der Ampel an der Kreuzung Villinger-/Grabenäcker­straße schüttelt es die Autofahrer durch, wenn sie bei Grün losfahren. Hubbel an Hubbel reiht sich einige Meter lang aneinander. Das gesamte Fahrwerk, insbesondere die Stoßdämpfer, werden jedes Mal kräftig strapaziert. Seit Monaten ist dieser Zustand unverändert. In der Sommerhitze hat er sich eher noch verschlechtert.

Solche Spurrillen gebe es auch noch in anderen Straßen, erklärte Oxana Brunner von der städtischen Pressestelle. Dies sei bekannt, zum Beispiel im weiteren Verlauf der Villinger- und Kreuzstraße sowie in der Bertoldstraße und an der Kreuzung Dattenberg- und Vöhrenbacher Straße in Villingen.

Zur Beseitigung dieser Gefahrenquellen müsse zunächst der Asphalt abgefräst und dann eine neue Schicht aufgebracht werden. Noch in diesem Jahr sollen die Schäden behoben werden, so Oxana Brunner weiter.

Schlaglochpisten wurden dieses Jahr bereits in einigen Straßen durch die Auftragung von Dünnschichtasphalt gelindert. Diese Arbeiten sollen im Herbst fortgesetzt werden. Welche Straßen davon profitieren, werde derzeit nach Abstimmung im Gemeinderat bearbeitet.

Unabhängig von der Aufbringung des Dünnschichtasphalts seien die Technischen Dienste unterwegs, um Schlaglöcher zu füllen, berichtet Brunner weiter. Wenn Hinweise von Bürgern über die Schlagloch-E-Mail: schlagloch@villingen-schwenningen.de oder über Facebook an die Verwaltung herangetragen werden, würde versucht, so schnell wie möglich Abhilfe zu schaffen.