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Villingen-Schwenningen Zoff um Ganztagsschule

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Von Birgit Heinig

Villingen-Schwenningen. Ganztagsbetreuung an Grundschulen – bei der Sitzung des Gesamtelternbeirats (GEB) am Mittwoch war die Verwirrung bei den Eltern zu spüren. "Wir brauchen mehr Aufklärung", forderte GEB-Beirat Tino Berthold.

Roland Besch vom Amt für Schule, Bildung und Sport stellte das seit Oktober 2014 im neuen Schulgesetz verankerte Ganztagskonzept an Grundschulen vor. Danach können Schulen wählen zwischen einer gebundenen und einer teilgebundenen Form, müssen sich aber auf mindestens drei Tage mit sieben oder vier Tage mit acht Stunden "Unterricht, individuelles Lernen und bildungs- und freizeitpädagogische Angebote" einigen. Das flexible und mit über 110 Anmeldungen für das neue Schuljahr erfolgreiche Ganztagskonzept der Südstadtschule darf danach wie bisher nicht mehr angeboten werden (wir berichteten). Hier können Eltern wählen, ob sie ihr Kind nur an einem oder an mehreren Tagen in der Schule lassen möchten.

Hinnehmen will der GEB die Ablehnung nicht widerspruchslos. Vorsitzende Claudia Kienast und ihre Stellvertreterin Petra Krauß werden über den Landeselternbeirat vom Kultusministerium eine Ausnahmegenehmigung für die Südstadtschule einfordern. "Die Ganztagsbetreuung muss sich entwickeln", sagte Roland Besch und wies darauf hin, dass die ersten sechs Schulen der Stadt 2016/17 den Betrieb aufnehmen wollen. Auch die beiden Vertreter des Staatlichen Schulamtes, Markus Kreilinger und Werner Nagel, baten um Anerkennung des langjährig erprobten Landesmodelles. "Ein Ganztagsbetrieb bietet mehr als Unterricht und mehr als Betreuung", so Nagel. "Das Ziel ist der größere Lernerfolg".

Die Fragen der Eltern an Schulträger und Schulbehörde verrieten große Unsicherheit. Zusammengelegte Mittagstische, die Befürchtung zwischen Ganz- und Halbtagsbetreuung nicht mehr von Schuljahr zu Schuljahr wählen zu können und persönliche Erlebnisse mit "Notlösungen" machen Eltern sensibel. Auch die geplante Auflösung der Horte an den Kindertagesstätten warf Fragen auf. Deren Aufgaben sollen künftig die Ganztagsschulen übernehmen. Arbeitsplätze werden dabei nicht wegfallen, versicherte Arne Kontze vom Amt für Familie, Jugend und Soziales und zuständig für die Kindertagesstätten. Erzieherinnen können, wenn sie wollen, an Schulen wechseln. Auch an den KiTas werden sie angesichts wachsender Flüchtlingszahlen und der Erschließung neuer Wohngebiete dringender denn je gebraucht.

 
 

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