Der Zirkus Charles Knie gastiert ab Donnerstag mit zahlreichen Wildtieren wie Zebras und Kängurus im Frieden­grund in Villingen. Foto: Archiv: Lück

Tierrechtsorganisation wirft Zirkus Charles Knie vor, Wildtiere einer regelrechten "Stresstournee" auszusetzen.

Villingen-Schwenningen - Die Tierrechtsorganisation ­Peta wirft dem Zirkus Charles Knie vor, Wildtiere einer regelrechten "Stresstournee" auszusetzen.

Der Zirkus Charles Knie gastiert ab Donnerstag mit zahlreichen Wildtieren wie Zebras und Kängurus im Frieden­grund in Villingen. "Bei der Tournee verbringe der Zirkus im Schnitt lediglich vier Tage an einem Ort, mit nur einem Tag Pause zwischen den Gastspielen", teilt Peta mit.

Die ungewöhnlich hohe Frequenz an Ortswechseln und die damit einhergehenden langen Standzeiten auf Transportern zeigten, wie rücksichtslos der Zirkusbetrieb mit den rund 100 Tieren umgeht. Peta appelliert an die Kommunalpolitiker, Zirkusbetriebe mit Wildtieren künftig zumindest auf kommunalen Flächen nicht mehr zuzulassen.

Die Tierrechsorganisation hofft, dass VS ein kommunales Wildtierverbot beschließt und so ein wichtiges Zeichen für den Tierschutz setzt, erklärt Yvonne Würz, Fachreferentin für Tiere in der Unterhaltungsbranche bei Peta.