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Villingen-Schwenningen Wissensdurst soll gefördert werden

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Katharina Hirt, Erika Faust, Andreas Meßmer, Rainer Eberlein, Holger Ludwig, Sven Hinterseh, Rolf Böning, Heinz Schwager und Holger Wössner (links links) freuen sich als Vertreter der Träger und Partner über den Beginn der Wissenswerkstatt 2014. Foto: Marc Eich Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Marc Eich

Schwarzwald-Baar-Kreis. Das Ziel ist klar: Jugendliche sollen für Naturwissenschaft und Technik begeistert werden. Dazu hat der Landkreis nun die Wissenswerkstatt mit zahlreichen Projekten gestartet.

"Unser wichtigster Rohstoff ist das Wissen in unseren Köpfen." Rolf Böning, Geschäftsführer von Südwestmetall, brachte es auf den Punkt. Interessante und kurzweilige Projekte, die bereits im Februar beginnen, sollen Schüler ab der siebten Klassenstufe für Technik begeistert. "Wir möchten dadurch auch die Kooperation zwischen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen ausbauen", erklärt Landrat Sven Hinterseh, der vor allem die ausgezeichnete Netzwerkarbeit zwischen den zahlreichen Trägern und Partnern hervorhob. Vier Schulen in Villingen-Schwenningen, Donaueschingen und Furtwangen sowie das Kinder- und Jugendmuseum in Donaueschingen sorgen dafür, dass die zahlreichen Workshops dezentral angeboten werden können.

In den mehrstündigen Seminaren werden vorrangig technische und naturwissenschaftliche Themen behandelt, beispielsweise die Funktionsweise von computergesteuerten Maschinen oder der Bau eines Bumerangs. "Wir wollen den Jugendlichen die Möglichkeit geben, handfeste und handfertigende Berufe zu erleben", freut sich die Geschäftsführerin der hiesigen Agentur für Arbeit, Erika Faust, über das spannende Angebot. Sie erhofft sich dadurch auch eine höhere Zahl von dualen Ausbildungen.

Davon sollen ebenso die Firmen in der "Technologie-region" (Zitat Hinterseh) profitieren. "Durch die Wissenswerkstatt kann auch der Kontakt zu interessierten Firmen aufgebaut werden", erklärt Böning von der Südwestmetall. Denn bei den Betrieben ist der Fachkräftemangel noch immer ein Problem. "Wir wollen zeigen, dass nicht immer das Studium, sondern auch die Ausbildung ein sinnvoller Weg ins Berufsleben ist", meint Holger Ludwig von der Agentur für Arbeit.

Kernstück der Wissenswerkstatt ist dabei die Internetseite, über den sich jeder Schüler zu den über 30 Projekten anmelden kann. Landrat Hinterseh hofft derweil für die Zukunft auf neue Partner in der Wirtschaft, "um weitere Themenfelder hinzuzufügen". So soll ein breites Feld von Schülern angesprochen werden – um somit einen wichtigen Akzent in der Berufsorientierung zu bilden.

Alle weiteren Infos zu den Projekten können unter www.wissenswerkstatt-schwarzwald-baar.de abgerufen werden. Die Träger der Wissenswerkstatt sind die Agentur für Arbeit Rottweil-Villingen-Schwenningen, Südwestmetall, BBQ Berufliche Bildung gGmbH sowie das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis. Die Kosten von knapp 100 000 Euro für die Wissenswerkstatt werden derweil von den Trägern und dem europäischen Sozialfonds übernommen.

 
 

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