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Villingen-Schwenningen Wildi und Klinge punkten bei den Bürgern

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Wer sind die Stimmenkönige der Kommunalwahlen 2019, die auch in der Doppelstadt ein mittleres Erdbeben ausgelöst hat? Dietmar Wildi hat die Nase klar vorn, dennoch ist der (erneute) Stimmenkönig nicht in Bestlaune, hat sich seine Fraktion doch eine blutige Nase geholt.

Villingen-Schwenningen. Sehr bald zeichnet sich am Tage nach den Kommunalwahlen ab, wer in der Wählergunst am höchsten liegt. Doch nicht jeder gewählte Bewerber konnte sich so richtig über seine Rekordzahl an Stimmen freuen, zu bitter entwickelte sich das Abschneiden der eigenen Partei.

Daumen zeigt nach unten

Die Christdemokraten dürften Wunden lecken. Das Frohlocken von Stimmenkönig Dietmar Wildi ist eher verhalten. Zwar setzte sich der CDU-Kommunalpolitiker erneut auf den Stimmenkönig-Thron mit, nach dem vorläufigen Endergebnis, 18 756 Stimmen, doch die Verluste seiner Fraktion lassen nicht unbedingt ungetrübte Sektlaune aufkommen. Das Resultat sei ja nicht so doll, sein eigenes dafür eine "super Sache". Aber Feiern? Eher nicht.

Was für ein Abend dagegen bei Ulrike Salat, die bei ihrem Antritt bei den Kommunalwahlen ein Traumergebnis erzielt: Insgesamt 12  130 Stimmen verbuchte sie und liegt damit noch vor den Grünen Stadträten Hans-Joachim von Mirbach und Cornelia Kunkis-Becker. Wie reagiert die Stimmenkönigin der Grünen? "Das ist ja Wahnsinn" rief sie ins Telefon: "Ich bin einfach überwältigt", reagierte sie auf ihr Abschneiden und vor allem auf den Aufwärtstrend ihrer eigenen Fraktion.

Liberale legen zu

Und noch eine, wenn auch kleinere Fraktion darf sich über das Resultat bei den Kommunalwahlen freuen. Marcel Klinge hat mit seinen FDP-Parteifreunden nicht nur ein paar Prozentpunkte im Oberzentrum dazugewonnen. Schon recht bald stellte sich heraus, dass Klinge in der Wählergunst vorne liegt und nach dem Stimmenkönig Dietmar Wildi gleich an zweiter Stelle steht mit 17 061 Stimmen. "Das macht mich schon fast sprachlos", so der Liberale. Sein Ziel war es, wenigstens die 10 000-Stimmen-Marke zu überschreiten. Klare Sache, die FDP hat eine lange Nacht vor sich.

Spitze bleibt in der Familie

Nicola Schurr, Chef des VS-SPD-Ortsvereins, bibbert am späten Vormittag dem Ergebnis entgegen. "Mal sehen, ob es reicht..."Vermutlich ahnt er zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass es ihm nicht nur dicke in das neu aufgestellte Gremium reichen wird, sondern dass er sich mit seinem Vater Edgar Schurr den Stimmen-Spitzenplatz teilt. "Papa" Schurr ist der unangefochtene Stimmenkönig der SPD mit 14 908 Stimmen, Nicola bringt es auf 9 911 Stimmen. "Und auf den bin ich richtig stolz", so Schurr. Trotz Verlusten ("zum Glück noch moderat") kommt Freude auf: "Wir können hier noch zufrieden sein mit dem Ergebnis."

Auch die Freien Wähler aus der Doppelstadt mussten bei den Kommunalwahlen Federn lassen und rutschten etwas ab, wenn auch nicht ganz so dramatisch wie die Christdemokraten. Karl-Hennig Lichte kann sich über ein Spitzenergebnis freuen, immerhin verbuchte er insgesamt 13 507 Stimmen und liegt somit knapp vor seinem Fraktionskollegen Andreas Flöß mit 13 474 Stimmen. Lichte selbst sieht keinen Grund zur Klage, schon gleich gar nicht, wenn er die für ihn abgegebenen Stimmen betrachtet. "Und das, obwohl ich doch nur noch mal antrat, weil ein paar von uns nicht mehr kandidierten. Ja, ich bin sehr positiv überrascht."

AfD-Bewerber Martin Rothweiler brachte es auf insgesamt 7568 Stimmen und verbuchte somit die meisten Stimmen in seiner Partei. "Ich bin damit sehr zufrieden."

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