Play-off-Halbfinale: SERC muss in der Serie »best of seven« den 1:1-Ausgleich hinnehmen.
Villingen-Schwenningen - Play-off-Halbfinale, 2. Spiel: Die Schwenninger Wild Wings haben am Sonntag in Rosenheim mit 1:4 verloren und mussten in der Serie »best of seven« somit den 1:1-Ausgleich hinnehmen.
Schwer wiegt im Hinblick auf die nächsten beiden Begegnungen am morgigen Dienstag und am Gründonnerstag auch die Matchstrafe vonSleigher (35.), der gesperrt ist.
Schwenningens Coach Jürgen Rumrich kritisierte nach der gestrigen Partie vor allem, »dass wir zu früh das erste Gegentor bekommen haben und erst im letzten Drittel so richtig Druck im gegnerischen Drittel aufbauen konnten«.
Begleitet von 300 Fans kassierten die Wild Wings in der 4. Minute Strafen für Wittfoth und Sandrock. Im 5:3-Überzahlspiel schoss der am Freitag noch enttäuschende Rosenheimer Top-Scorer Asselin zum 1:0 für die Starbulls ein. Quirk hatte in der 11. Minute Pech, als er nur den Pfosten des Schwenninger Gehäuses traf. Die bis dahin größte Chance für die Gäste besaß kurz vor dem Ende des ersten Drittels Verteidiger Sandrock, der allerdings mit seinem Rückhandschuss an Starbulls-Keeper Maracle scheiterte. Mit der knappen, aber verdienten Führung der Bayern ging es in die erste Pause.
Das Mitteldrittel sollte schon die Vorentscheidung bringen. Nachdem Baindl eine Großchance hatte liegen lassen, fiel in der 30. Minute das 2:0 für die Gastgeber. Gottwald war von Stephens sehenswert auf die Reise geschickt worden und hatte vollendet. Die 35. Minute werden die Wild Wings sicherlich noch einige Tage in Erinnerung behalten, denn ausgerechnet ihr derzeit so glänzend aufgelegter Torjäger Sleigher kassierte nach einem Check gegen den Kopf von Schopf zunächst zwei plus zehn Minuten. Schiri Haupt änderte dies wenige Augenblicke später aber zu einer Matchstrafe um. In Überzahl gelang den Rosenheimern vor dem Drittelsende (40.) durch Stephens das 3:0.
Die Schwenninger erhöhten im Schlussdurchgang zwar den Druck, doch ihr erhoffter früher Anschlusstreffer sollte nicht fallen – die Starbulls konzentrierten sich nun auf eine kompakte Defensive und auf Konter. Ihre Rechnung ging auf. Boons 1:3-Tor (59.) kam zu spät. Asselin traf 60 Sekunden vor dem Ende per empty-net-goal zum 4:1-Endstand. Morgen (20 Uhr) geht es in Schwenningen weiter.
Rosenheim – Wild Wings 4:1(1:0, 2:0, 1:1).
Tore: 1:0 Asselin (5:07/5:3), 2:0 Gottwald (29:50), 3:0 Stephens (39:20/5:4), 3:1 Boon (58:33/6:5), 4:1 Asselin 59:00/5:6).
Strafen: Rosenheim: 12. Wild Wings: 6 plus 10 Minuten für Sandrock und Matchstrafe für Sleigher (35.).
Schiedsrichter: Bastian Haupt (Kempten).
Zuschauer: 4357 (darunter 300 Gästefans).