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Villingen-Schwenningen Werden die Vereine gleich behandelt?

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Am Samstag feierten die Wiha-Panthers den Aufstieg in die Regionalliga. Von der Stadt fühlen sich die Basketballer indes ungerecht behandelt. Foto: Bartler-Team

Villingen-Schwenningen - Gleichbehandlung sieht in den Augen der Wiha Panthers anders aus – während die Stadt einseitige Argumente gegen ihren großen Wunsch, einen Parkettboden für die Deutenberghalle, streue, unterstütze sie andere Vereine sehr.

Dem FC 08 Villingen seine Unterstützung bei der Stadionsanierung, den Villinger TV-Volleyballern für ihr "Kurzintermezzo in der Bundesliga" den geeigneten Boden in der Hoptbühlhalle und der SERC bekomme allen Luxus für die erste Liga in der Helios-Arena. "Wenn man ein bisschen Fairness walten lässt, kann man uns nur zustimmen" – doch dieser Wunsch des Panthers-Vorsitzenden Frank Singer liegt in weiter Ferne, wenn die Gemeinderäte dem Vorschlag der Stadt folgen. Denn diese untermauerte ihren Beschlussvorschlag, statt eines Parkettbodens in der Deutenbergsporthalle Linoleum zu verlegen, lediglich mit Argumenten für ihre Wunschvariante. Für die Panthers ist es mehr als ein Herzenswunsch, ein Stück Zukunftssicherung: Wollen sie weiter aufstreben und bald in der Jungen Liga, Pro B, Körbe werfen, sei ein Parkett dafür eine wichtige Voraussetzung.

"Die vom Amt für Gebäudewirtschaft vorgebrachten Argumente", so Singer, "sind aus Sicht der Wiha Panthers VS und des Basketballvereins VS nicht überzeugend", schlimmer noch: teilweise seien "Tatsachen unrichtig wiedergegeben". Das "K.O.-Kriterium" Mehrkosten können die Panthers entkräften: "Wir haben einen Sponsor an der Hand, der die Mehrkosten übernehmen würde", als Gegenleistung müsse nur die Halle künftig nach ihm benannt werden. Ein ebm-Papst-Stadion und eine Helios-Arena gibt es in der Stadt schließlich auch. Dass sich der Einsatz lohne, zeigen die Bilanz der Panthers im semiprofessionellen bis professionellen Bereich und bis zu 1000 Zuschauer pro Spiel, Tendenz steigend.

Den Gemeinderäten gebe die Stadt falsche Argumente an die Hand, etwa zu den Voraussetzungen im Basketballsport – Parkettboden werde laut dem Geschäftsführer der Jungen Liga Daniel Müller in den nächsten Jahren Standard für die Pro B, deren Vereine spielten auch nicht wie von der Stadt behauptet meist auf mobilen Parkettböden. Die Rede vom höheren Verletzungsrisiko sei ein überholtes Ammenmärchen und die von der Stadt angegebenen Mehrkosten für Parkett mit 50 000 Euro zu hoch angesetzt. Auch das Argument, Parkett müsse bei Veranstaltungen mit nicht-sportlicher Nutzung abgedeckt werden, ziehe nicht – das müsste Linoleum auch, etwa bei der jährlichen Turngala in Schwenningen.

Grund genug für die Panthers, die Krallen auszufahren und zu kämpfen: Sie versorgen nun die Gemeinderäte im Vorfeld der Sitzung am Dienstag mit ihren Argumenten, die bei der Darstellung der Stadt, warum auch immer, unter den Tisch gefallen seien.

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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