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Villingen-Schwenningen Weniger stemmen mehr Einsätze

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Nach den Wahlen setzt sich der Kreisfeuerwehrverband zusammen aus (von links): dem Vorsitzenden Reinhold Engesser, Martin Fleischer, Peter Kikstein, Jochen Löffler, Jens Wallishauser, Ralf Heizmann (stellvertretender Vorsitzender), Erich Dieterle, Udo Schäfer und Martin Frey. Foto: Naiemi Foto: Schwarzwälder Bote

Schwarzwald-Baar-Kreis. Angesichts steigender Einsatzzahlen und größeren Anforderungen bei im Gegensatz dazu stagnierenden, eher zurückgehenden Mitgliederzahlen (auch im Bereich der Jugendfeuerwehr) favorisierte der Kreisverbandsvorsitzende Reinhold Engesser bei der Dienstverbandsversammlung der Kreis-Feuerwehren in Donaueschingen-Aasen die Einführung der Pflichtfeuerwehr, wie es sie bereits in mehreren Orten gibt. Engesser erinnerte an den unruhigen Start des Jahres durch Sturmtief Burglind, auf dessen Konto mehr als 200 Einsätze gingen.

Im Kreis bestehen 20 selbstständige Feuerwehren mit 78 Abteilungskommandanten, sechs Werkfeuerwehren, 18 Jugendfeuerwehren mit 42 Jugendfeuerwehrabteilungen. Mit Stand vom 31. Dezember 2017 waren es 2560 aktive Feuerwehrangehörige, 105 bei den Werkfeuerwehren, 646 bei der Jugendfeuerwehr und 861 Mitglieder der Altersmannschaften. 2017 wurde zu insgesamt 1916 Einsätzen ausgerückt, davon 431 Brandeinsätze, 581 technische Hilfeleistungen, 192 Gefahrgut- und Öleinsätze und 265 sonstige Einsätze. Bei diesen Einsätzen wurden 209 Personen gerettet, 35 Personen konnten nur noch tot geborgen werden. 745 Feuerwehrangehörige wurden in 383 Lehrgängen auf Kreisebene ausgebildet.

Seit einem Höchststand von 2621 Mitgliedern im Jahr 2014 zeigt die Kurve stetig nach unten. 2015 waren es 2589 Mitglieder, 2017 nur noch 2560, 92 davon sind weiblich. Schon öfter wurden die Schwierigkeiten bei der Gewährleistung der Tageserreichbarkeit thematisiert. Es gilt, die Werbetrommel zu rühren, so Engesser.

2017 wurden in der Atemschutzwerkstatt in Donaueschingen 1672 Atemschutzmasken gereinigt und geprüft, 193 Geräte einer Funktionsprüfung unterzogen, 61 Geräte TÜV-geprüft, 1520 sonstige Reinigungs- und Prüfarbeiten durchgeführt sowie 1402 Atemluftflaschen befüllt.

21 neuen Brandmeistern aus der Raumschaft wurde ihre Beförderung überreicht, sechs Oberbandmeistern und zwei Hauptbrandmeistern. Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule absolvierten 23 Gruppenführer, elf Zugführer und zwei Verbandsführer. Sechs langjährige Ausbilder nahmen ihre Verabschiedungsurkunden entgegen, ebenso sieben Abteilungskommandanten beziehungsweise ein Stellvertreter.

Kreisjugendfeuerwehrwart Marcus Ohnmacht berichtete von mehr als 42 Jugendfeuerwehren, darunter zwei Kindergruppen in Fützen und St. Georgen. Im Januar 2019 gehe eine dritte Kindergruppe an den Start. Zur Jugendfeuerwehr gehören insgesamt 641 Mitglieder, aufgeteilt in 548 Jungs und 93 Mädchen.

Das ist ein Mitgliederzuwachs zum Vorjahr um 29 Jugendliche, 2016 waren es noch 134. 2016 traten 54 Jugendliche wieder aus, 2017 waren es dagegen 88. 2016 wurden 64 Mitglieder in die aktive Wehr übernommen, 2017 lediglich 38. Augenzwinkernd kündigte Reinhold Engesser an, die "weißen Flecken" Bräunlingen und Hüfingen in Angriff nehmen zu wollen. Weitere Informationen zur Jugendfeuerwehr sind zu finden unter: www.facebook.com/KreisjugendfeuerwehrSBK.

Im Kalender der Aktiven und der Jugendfeuerwehr geht es geht mit dem Neujahrsempfang los. Das Zeltlager in Schwenningen wird vom 19. bis 21. Juli stattfinden, der landesweite Helfertag am 25. Oktober. Die Wettkämpfe 2019 finden am 1. Juni in Hüfingen statt. Der Blaulichttag ist am 7. Juli. Die nächste Dienstverbandsversammlung am 23. November 2019 wird von der Feuerwehr Mönchweiler ausgerichtet.

Ihr 150-jähriges Bestehen feiern im kommenden Jahr die Feuerwehren Dauchingen und Hüfingen. In Dauchingen soll das Festbankett am 12. April sein, in Hüfingen am 4. Mai. Das Festwochenende in Dauchingen wird vom 13. bis 15. Juli veranstaltet, in Hüfingen vom 30. Mai bis 2. Juni.

 
 

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