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Villingen-Schwenningen Weniger fernsehen, mehr lesen

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Einen Mondstein erhielten die Steppachschüler von Armin Pongs gegen das Versprechen, weniger fernzusehen und mehr zu lesen. Foto: Heinig Foto: Schwarzwälder Bote

VS-Villingen. Mit seinen ­"Krokofil"-Büchern ist er bekannt geworden. Jetzt war der Psychologe und Schriftsteller Armin Pongs zu Gast in der Villinger Steppachschule, und alle Grundschüler gaben ihm am Schluss und als Gegengeschenk für einen Mondstein das Versprechen, künftig weniger fernzusehen und mehr zu lesen.

Wie hatte der 50-Jährige vom Chiemsee das geschafft? Zum einen fesselten die – für diesen besonderen Tag fast alle in krokodilgrün gekleideten – Kinder seine Geschichten von einem freundlichen Krokodil, das von der Prinzessin, bei der es aufwuchs, aufgrund seiner Freundlichkeit "Krokofil" genannt wurde. Zum anderen arbeitet der Autor in ­Sachen Leseförderung gleich auf mehreren Ebenen. Neben dem Vorlesen sang er mit den Kindern auch das Lied der "Lesemillionäre", in dem diese Zeile vorkommt: "Wer viel liest, der wird reich an Bildern im Kopf".

Es gibt eine Marmorschnecke

Nach der Lesestunde – in der alle besonders aufpassten, denn Pongs hatte versprochen, wenn er sich einmal verspreche, sogleich zehn Liegestütze zu machen – durften die Erst- bis Viertklässler in der Schreibwerkstatt auch selbst noch zum Schriftsteller werden. Jedes Kind erhielt eine Marmorschnecken, die aus der Höhle stammen, in der alle Geschichten dieser Welt lagern. Wer eine Schnecke besitzt, ist verpflichtet, diese aufzuschreiben.

Anhand von Stichpunkten sowie Kniffs und Tricks arbeiteten die Schüler eineinhalb Stunden lang konzentriert. Selbst die Schreibschwachen schafften zwei DIN-A-4-Seiten. Wer so viele Seiten schaffte, wie die Schnecke Zacken hat, nämlich sieben, darf sie behalten.

Schulleiterin Elisabeth Opel war von dem großen Interesse ihrer Schüler begeistert. An der Steppachschule werde auf die Kulturtechniken Lesen und Schreiben großer Wert gelegt, sagt sie und dankte dem Schulförderverein, die Einladung Pongs möglich gemacht zu haben.

 
 

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Cornelia Spitz

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