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Villingen-Schwenningen Weitere Anwohner klagen über Poser-Fahrten

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Die große Hoffnung der Anwohner liegt auf den Tempo-30-Schildern, die in den nächsten Tagen in der Spittelstraße installiert werden sollen. Foto: Riesterer

VS-Schwenningen - Die Bewohner am Vorderen See werden offenbar verstärkt von nächtlichen Verkehrsteilnehmern geplagt. Nach unserer Berichterstattung über die Poser-Fahrten in der Austraße beklagen auch Anwohner der Spittelstraße dasselbe Problem.

Die meist lautstarken Schaufahrten von aufgemotzten Autos oder knatternden Motorrädern machen im Bereich des Vorderen Sees auch vor der Spittelstraße nicht Halt, wie Anwohner Thomas Steurer berichtet. Nach der Berichterstattung des Schwarzwälder Boten über die Verkehrssituation in der Austraße meldete Steurer sich und beklagt selbes Problem zwischen Culinara und Deutenbergsporthalle. "Besonders in der wärmeren Jahreszeit wird die Spittelstraße zur Raser- beziehungsweise Poserstrecke. Egal ob Auto, Motorrad, Paketdienst oder sogar Lastwagen, abends und sonntags geht es hier ab", erklärt Steurer.

Auch er berichtet teilweise von Geschwindigkeitsüberschreitungen. "Prinzipiell halten sich nicht so viele Verkehrsteilnehmer an die vorgeschriebenen 50 Stundenkilometer." Er hofft darauf, dass mit der Einrichtung einer Tempo-30-Zone die Belästigung etwas besser wird. Diese ist nämlich im Bereich des Hauses der Betreuung, gegenüber der Schwenninger Krankenkasse, beschlossene Sache.

Schilder bald installiert

Wie Madlen Falke, Pressesprecherin der Stadt Villingen-Schwenningen, auf Anfrage unserer Zeitung am Mittwoch mitteilt, "werden die Schilder in den nächsten Tagen installiert". Die dafür notwendigen Hülsen seien bereits gesetzt. "Es war den Technischen Diensten (TDVS) bislang aus zeitlichen Gründen noch nicht möglich, die Tempo-30-Schilder zu installieren", erklärt Falke.

Thomas Steurer gibt trotz der erwarteten Geschwindigkeitsreduzierung allerdings zu bedenken, dass "nicht nur die Geschwindigkeit der Fahrzeuge ein Ärgernis ist", sondern die Tuning-Fahrzeuge meist auch bei angepasster Geschwindigkeit einen enormen Lärm machen. Dieses Problem kennt auch Sarah König, Pressesprecherin beim Polizeipräsidium Tuttlingen: "Gerade laute Auspuffgeräusche täuschen den Beobachter. Oftmals sind die Fahrzeuge gar nicht zu schnell, erwecken aber durch die Lautstärke den Eindruck." In diesen Fällen helfen auch selten Kontrollen der Polizei, denn wie König bestätigt, handelt es sich dabei selten um Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung oder um nicht zugelassene Veränderungen am Fahrzeug. Die Hoffnung gibt Steurer jedoch nicht auf und hofft, dass die Anpassung der Geschwindigkeit sowie "vielleicht die eine oder andere Kontrolle" zu einer Verbesserung der Situation in diesem Stadtgebiet beitragen.

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