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Villingen-Schwenningen VStival unterhält auf zwei Bühnen

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Foto: Bartler-Team

Villingen-Schwenningen - Mit Gänsehautmomenten und einer vollen Halle fand das VStival ein glanzvolles Ende.

Anfangs war die Neckarhalle noch bescheiden gefüllt, die Fans mäßig gut gelaunt, doch mit jedem neuen Act stieg die Besucherzahl und die Stimmung der Fans – und das bis hin zum letzten Act.

Facettenreich war der Samstag wie kein anderer der beiden Vortage. Von Pop und Synth-Pop, über Rock bis hin zu Indie und Reggae, jeder Act war eine kleine Welt für sich. Velvet Two Stripes, die erste Band auf der Mainstage, brachte typischen Rock wie man ihn von Guns ’n’ Roses kennt, gemischt mit Alternative Rock. Steaming Satellites brachte eine spacige Atmosphäre, mit tranceartigen Synths und schnellen Rhythmen. Sogar die Clubstage, die bei den beiden Vortagen meist im Hintergrund stand, wurde an dem letzten Festivaltag gefeiert wie die Mainstage mit Künstlern wie Friedrich Chiller, Meister Chang, oder Ok.Danke.Tschüss. Mit den Leoniden hat das Organisationsteam des VStivals einen Goldfund gemacht. Die mittlerweile volle Neckarhalle war erfüllt von Schreien und Jubeln. Sogar die Leoniden selbst bedankten sich dafür, dass sie auf dem VStival spielen durften und lobten die Organisatoren für ihr Engagement.

Laut wurde jeder Song mitgesungen und richtig aufregend wurde es, als Sänger Jakob Amr in die Crowd ging und dort eine Fridays-For-Future-Fahne von einem Fan überreicht bekam und diesen sehr dafür lobte. Mit Patrice, dem letzten Act des Abends und gleichzeitig dem letzten Act des VStivals, wurde auch aus den letzten Besuchern, die bis jetzt noch nicht mittanzten oder mitsangen, alles herausgeholt.

Gänsehautstimmung gab es mit den spirituellen Songs des Reggae-Künstlers. "Living is a privilege. Are you ready to celebrate life right now?" fragte er die Crowd, woraufhin sie ihm laut zujubelte. Friedlich und im Einklang ging das durchweg gutbesuchte VStival zu Ende, ein gelungener Start für die (noch) karge Landschaft der Events für junge Menschen in Villingen-Schwenningen. Die Organisatoren haben gezeigt, dass es möglich ist.

Die Resonanz der Besucher ist überwiegend positiv, allen gefällt die Kombination aus Heimat und Festival. Für ein zweites VStival gab es schon viele Vorschläge von den Besuchern: Ein Open-Air-VStival im kommenden Sommer, längere Auftritte der Bands, noch größere Acts und eine größere Location. In einem Punkt sind sich die meisten einig: günstigere Tickets. Doch bis zum nächsten VStival und anderen möglichen Events stehen Villingen-Schwenningen noch weitere Türen offen, die viele neue Möglichkeiten und neue Chancen bieten.

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