Villingen-Schwenningen. Da der Bankräuber, der am 9. Dezember 2009 die Commerzbank in Villingen überfallen hat, weiter aktiv zu sein scheint und ein erster Zeugenaufruf keine Hinweise brachte, wendet sich die Polizei jetzt erneut mit einem Bild an die Öffentlichkeit. Nach bisherigem Ermittlungsstand werden ihm die Tat in der Doppelstadt, ein versuchter Bankraub mit anschließender versuchter Erpressung am 27. Februar 2009 in Freiburg sowie aktuell der Überfall auf eine Volksbankfiliale in Raststatt vom 18. Oktober 2012 zugeordnet. Im letzten Fall betrat er das Bankgebäude, gab vor, eine Bombe dabei zu haben, und erpresste unter dem Vorwand, er werde diese zünden, die Herausgabe von Bargeld. Eine Großfahndung blieb ergebnislos. Auch die intensive Zusammenarbeit der Kriminalpolizeien in Raststatt, Freiburg und VS brachte bislang nicht den gewünschten Festnahmeerfolg. Die Ermittler hoffen jetzt, mit einem anderen Bild auf einen heißen Tipp. Beschrieben wird der Bankräuber als 40 bis 60 Jahre alt, etwa 1,85 Meter groß mit einer schlanken bis mittleren Statur. Er trug eine dunkelblonde Kurzhaarperücke sowie eine Sonnenbrille. Bekleidet war er mit einem dunklen Anzug und einem Trenchcoat. Er sprach hochdeutsch ohne erkennbaren Akzent. In der Bank in Rastatt ließ er eine schwarz-blaue Laptop- oder Notebooktasche, Marke Vivanco, 17 Zoll, zurück. Die Volksbank Rastatt hat für Hinweise, die zur Ergreifung und Verurteilung des Täters sowie zur Wiederbeschaffung des in Rastatt gestohlenen Bargelds führen, eine Belohnung von bis zu 10 000 Euro ausgesetzt. Hinweise nimmt die Kripo VS, Telefon 07721/60 11 51, oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.