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Villingen-Schwenningen Vor Reparatur müssen Uhren in Quarantäne

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Wenn Uhren repariert werden, verbleiben sie derzeit vier ­Tage in Quarantäne. Foto: Gollnow

Villingen-Schwenningen - Dass ein Batteriewechsel einer Uhr bei einem Fachgeschäft zurzeit bis zu einer Woche dauern soll, sorgte bei einem Leser unserer Zeitung für Verwunderung. Aber tatsächlich – das Uhrenfachgeschäft bestätigt auf Nachfrage, dass eine Uhr Corona-bedingt derzeit für vier Tage in Quarantäne muss, bevor sie von den Mitarbeitern repariert werden kann.

"Wir praktizieren das jetzt seit zwölf Wochen mit bester Gesundheit", erklärt eine Mitarbeiterin des Villinger Uhren- und Schmuckfachgeschäft Grießhaber im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten. Während das Armband oder die Batterie einer Uhr eines Kunden gewechselt wird, tragen die Mitarbeiter des Juweliers Mundschutz und Handschuhe. "Das ist sehr sehr erschwerlich", macht sie klar, aber es gehe "um unser aller Wohl."

Uhren werden mehrere Tage lang gelagert

Viele Leute würden trotz der nun deutlich längeren Bearbeitungszeiten Verständnis zeigen, so die Mitarbeiterin, teils ernte das Geschäft auch viel Lob für diese Vorgehensweise. Bei anderen hingegen nehme das Verständnis allerdings von Woche zu Woche ab. Bei einigen Firmen, an die die Uhren zur Reparatur eingeschickt werden, sei es momentan sogar üblich, dass die Uhren dort zunächst für acht bis zehn Tage gelagert werden, erzählt die Mitarbeiterin weiter.

Ketten und Ohrringe werden bei dem Villinger Juwelier zurzeit nicht von den Mitarbeitern selbst angelegt. Nach einer Anprobe müssen die Schmuckstücke dann gereinigt und desinfiziert werden. Das Geschäft folge mit seinen Vorkehrungen den Empfehlungen der Handelskammer.

Es hängt vom Schmuck ab

Wie genau der Schmuck gereinigt werden kann, hänge vom Schmuck selbst ab, berichtet Tobias Mardorf vom Juwelier Mardorf in Schwenningen. Schmuck der Marke Swarovski könne beispielsweise aufgrund der speziellen Oberfläche nicht einfach mit Desinfektionsmittel gereinigt werden, dieser müsse dann für ein paar Tage in Quarantäne.

Ansonsten würden die Mitarbeiter des Schwenninger Juweliers regelmäßig ihre Hände desinfizieren und ein Großteil des Schmucks könne mit einer Reinigungslösung gereinigt werden.

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