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Villingen-Schwenningen Vor-Ort-Termin mit Planer gefordert

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Für erhitzte Gemüter sorgt die erneute Steigerung der Kosten für die Sanierung des Gymnasiums am Deutenberg. Foto: Archiv Foto: Schwarzwälder Bote

VS-Schwenningen (maz). Ihrem Ärger über die erneut um 600 000 Euro gestiegenen Kosten für die Sanierung des Schwenninger Gymnasiums am Deutenberg machten die Gemeinderäte nun doch im Technischen Ausschuss am Mittwochabend Luft, auch wenn sich die Fraktionsvorsitzenden eigentlich darauf geeinigt hatten, die Debatte erst im Gemeinderat am Mittwoch, 24. Juli, zu führen. Denn dann ist erst das Freiburger Planungsbüro Hotz und Architekten als Ansprechpartner greifbar, das Zahlen auf den Tisch legen möchte.

Immerhin soll sich das zuletzt genehmigte Sanierungsbudget von 30,45 Millionen Euro um weitere 353 000 Euro erhöhen. Samt einer geforderten Reserve von 250 000 Euro könnten die Gesamtkosten 31,053 Millionen Euro betragen – bei einer Ende 2016 im Projektbeschluss vorgesehenen Summe in Höhe von 25,8 Millionen Euro.

Nun gibt es allerdings auf Antrag von Andreas Flöß, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, zunächst eine Besichtigung der Schule mit Planern und Vertretern des Amts für Gebäudewirtschaft und Hochbau. "Ich verstehe die Zusammenhänge nicht mehr", stellte Flöß fest, der selbst Architekt ist. "Ich möchte bei einem Ortstermin für den Gemeinderat direkt auf der Baustelle erklärt bekommen, wo die Probleme liegen." Und das bis spätestens am Montag, um abends in den anstehenden Fraktionssitzungen das Thema diskutieren zu können. Er habe schon bei der vergangenen Kostenerhöhung im März gesagt, sein Vertrauen zu den Planern sei dahin, und nun folge der nächste Anstieg.

Sich gemeinsam mit dem Projektleiter und dem GVO im Gymnasium zu treffen, sei ein guter Vorschlag, sicherte Bürgermeister Detlev Bührer einen Termin zu. Da müsse sie prinzipiell die Frage stellen, ob das Vergaberecht in Deutschland überhaupt sinnvoll sei, warf Elif Cangür von den Grünen ein. Das Architekturbüro habe zwar damals das billigste Angebot abgegeben, aber diese Zahlen nicht eingehalten. "Hätte ich noch eine Gallenblase, würde sie jetzt überlaufen", polterte denn auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Edgar Schurr los.

Ein Vorgeschmack auf eine Diskussion, die nächsten Mittwoch in der Gemeinderatssitzung ab 16 Uhr in der Neckarhalle in Schwenningen sicher noch an Schärfe zunimmt.

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