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Villingen-Schwenningen Von Nachdenklichkeit und großem Jubel

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Villingen-Schwenningen (st/mk). Die Stimmung bei den Parteien zum Ausgang der Kommunalwahl ist unterschiedlich. Während die einen jubilieren, sind die anderen eher nachdenklich.

Allen Grund zur Freude hat Ulrike Salat, die für die Bündnisgrünen erstmals in den Gemeinderat einzieht. 12 130 Stimmen kann sie auf sich vereinen. "Ich bin total euphorisch und high", sagte sie am Montagabend bei der offiziellen Feierstunde im Schwenninger Rathaus. Aber sie spüre auch die Verantwortung, die auf sie zukomme, der sie gerne gerecht werden möchte. "Ich danke allen, die mich gewählt haben", strahlte sie. Ihr Fraktionskollege Joachim von Mirbach will die Umweltthemen voranbringen. Klimaschutz und Flächenverbrauchsstopp, Mobilitätskonzept für Radwege und Barrierefreiheit sind seine Stichwörter.

Eher gedämpfte Stimmung macht sich bei den Freien Wählern breit. "Dass wir zwei Sitze verlieren, ist bitter", bilanzierte Andreas Flöß. Aber mit den beiden neuen Stadt­räten Steffen Ettwein und ­Matthias Hoppe sei er vom Grundsatz her zufrieden. Mit dem Verlust von Werner Ettwein, Erich Bißwurm und Ernst Reiser als langjährige Kandidaten und dem Tod von Wolfgang Berweck hätten die Freien Wähler fast die Hälfte der Fraktion verloren.

Mit seinem persönlichen Ergebnis sei er zufrieden, meinte Edgar Schurr von der SPD. Aber der bundespolitische Trend habe seine Opfer gefordert. Bedauerlich sei, dass der Frauenanteil gesunken sei und die Sozialdemokraten zwei Sitze eingebüßt haben. Dass zehn Prozent der Sitze an das rechte Lager gegangen sei, könne verkraftet werden.

Die CDU sei mit einem blauen Auge davon gekommen, meinte Renate Breuning. Sie habe das Gefühl, dass dieses Mal die Gemeinderatswahl von der Großwetterlage beeinflusst worden sei. Vor allem in Schwenningen wundere es sie, dass die Grünen sich steigern konnten wegen der Parkplatzsituation. "Das scheinen die Schwenninger vergessen zu haben." Es sei bedauerlich, dass die bürgerliche Mehrheit weg ist. Die Nivellierung bei den Parteien mache es nicht leichter, Mehrheiten zu finden.

Guter Laune ist der Liberale Frank Bonath. Die FDP habe ihre Sitze im Vergleich zur letzten Wahl verdoppeln können. Zwei Frauen und zwei Männer bilden ab sofort die Fraktion – das sei nicht nur eine gute Mischung, sondern auch ein verhältnismäßig junges Team. "Wir sind sehr zufrieden und freuen uns auf die nächsten fünf Jahre", so Bonath, der den Abend zusammen mit seinen Parteikollegen bei einem Getränk ausklingen lässt.

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