Interessant war der Besuch des Hubschraubers Christoph 11 in Schwenningen. Foto: Rotes Kreuz Foto: Schwarzwälder-Bote

Zahlreiche Aktivitäten des Jugendrotkreuzes / Viele Themen rund um Erste Hilfe / Realistische Übung

VS-Villingen. Der Nachwuchs des DRK-Ortsvereins Villingen hat dieses Jahr schon viel erlebt und zahlreiche Änderungen mitgemacht.

Mit dem neuen Leitungsteam mit Ortsjugendleiterin Julia Klee und Stellvertreterin Nina Brückmann kam frischer Wind in die wöchentlichen Gruppenstunden.

Durch die große Zahl der Kinder und Jugendlichen stand das neue Leitungsteam vor der Entscheidung, die Großgruppe in Kleingruppen zu teilen. Durch die Teilung wurden noch mehr Plätze geschaffen. In Kürze bietet das Jugendrotkreuz zusätzlich eine Gruppe für Kinder im Alter von fünf bis neun Jahren an. Anmeldungen werden unter 07721/8 45 80 entgegengenommen. Im neu aufgestellten Gruppenplan wurden viele Bereiche abgedeckt – ob es nun der Besuch des Christoph 11 in Schwenningen war, die Besichtigung der Leitstelle oder eine Umfrage zum Thema Erste Hilfe in der Innenstadt.

Zudem gab der Gruppenplan viel Zeit für Themen rund um Erste Hilfe. Dieses Wissen war die Grundlage für den siegreichen ersten Platz der Wettkampfgruppe beim JRK-Kreisentscheid. Die Wettkampfgruppe durfte daraufhin den Kreisverband am Landeswettbewerb in Fautenbach vertreten. Zum Ende des Halbjahrs stand dann die 24-Stunden-Übung an, bei der das JRK mit allen drei Gruppen einen Ausflug nach Haslach in das Silberbergwerk unternahm. Jedoch war dies nicht das Ende der Übung. Weiter ging es zurück nach Villingen auf den Jugendzeltplatz. Als die Kinder nach abendlichem Grillen und der Funkübung im Wald bereit waren, in die Zelte zu verschwinden, hatten die zwei Leitungskräfte noch eine Überraschungsübung geplant. Diese lief so real ab, dass die Kinder nicht merkten, dass sie geprüft wurden: Die Kinder und Jugendlichen kamen zu einem großen Verkehrsunfall am Friedengrund in Villingen. Ein Auto war mit mehreren Personen zusammengestoßen. Hierbei konnte das JRK zeigen, was es theoretisch geübt hatte. Die Erstversorgung der Patienten lief einwandfrei ab. Die Mimen vergaben vielfältiges Lob an die Elf bis 16-Jährigen, welche danach froh waren, dass es doch nur eine Übung war.

Auch sonst war das JRK im vergangenen halben Jahr stark vertreten. Die Jugendlichen durften Sanitätsdienste begleiten und ihr Wissen mit einbringen. Bei den Blutspendeterminen konnten die schon etwas Älteren ebenfalls mitwirken. In Zukunft wird das JRK während den Blutspendeterminen in Villingen eine Kinderbetreuung anbieten. Die Kinderbetreuung wird nachmittags für Kinder im Alter von drei bis 13 Jahren angeboten.