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Villingen-Schwenningen Vom "Todesrad" bis zu Clown Gino

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Clown Gino (Mitte) und die Ballettdamen vom Zirkus Charles Knie sind bereit für die erste Vorstellung im Villinger Friedengrund. Foto: Heinig Foto: Schwarzwälder Bote

Villingen-Schwenningen. Man kennt sie aus dem Fernsehen, wenn in Monaco von der ­Fürstenfamilie Clowns in Gold, Silber und Bronze verteilt werden: die Artisten vom Zirkus Charles Knie, die gerade im Villinger Friedengrund angekommen sind und von diesem Donnerstag bis Sonntag ihre Vorstellungen geben.

Alle zwei Jahre sei er hier, inzwischen schon zum sechsten Mal, sagt Sascha Melnjak, Geschäftsführer und Zirkusbesitzer. Als Sechsjähriger habe er mit seiner Oma in seiner Heimatstadt Stuttgart seine erste Zirkusvorstellung gesehen und seither gewusst, dass er einmal Zirkusdirektor werden würde. Nach dem Abitur 1994 absolvierte er eine Kaufmannslehre für den Groß- und Außenhandel und 2007 kaufte er sich einen Zirkus. Nicht irgendeinen, sondern einen namhaften, den des Schweizers Charles Knie. Heute ist er Arbeitgeber von 96 Angestellten, darunter rund 30 hochkarätige Artisten, von denen schon manch einer einen monegassischen Clown im Regal stehen hat. Die Künstler verlängern bei Sascha Melnjak gerne ihren jährlichen Saisonvertrag, weil "bei uns die Arbeitsbedingungen stimmen", weiß der 44-Jährige.

In Villingen fühlen sich alle besonders wohl, weil man auf einem "großartigen Platz" gastieren und in Erwartung eines treuen Publikums sein dürfe. Dem wird bei acht Vorstellungen ein brandneues Programm geboten, "mit eigenem Stil, eigenem Tempo und eigenen Farben". Elemente von Show und Theater, Tanz und Gesang halten stärker Einzug und formen neben traditionellen Inszenierungen ein neues, modernes Zirkusgesicht.

Weltstar Alexander Lacey zeigt sein Dutzend Löwen und Tiger, Marek Jama bringt Kamele, Watussi-Rinder, Wasserbüffel, Zebras, Lamas und sogar ein Känguru in die Manege und "Diorio’s Team", fünf Teufelsfahrer aus Brasilien, liefern sich auf ihren Motorrädern waghalsige Verfolgungsrennen in einer Stahlkugel von knapp viereinhalb Metern Durchmesser. In zwölf Metern Höhe kennen Alejandro und Michael, das Duo ­Vanegas, keine Furcht in und auf dem "Todesrad". An der Pole-Stange zeigt das Duo ­Romance, dass enorme Kraft durchaus mühelos erscheinen kann, falls man, wie Adelina und Alex, neben den Vorstellungen zusätzlich täglich im Fitnessstudio trainiert.

Ein Zirkusbesuch verspricht immer auch Lachen. Gino, der Jüngste und einzige Deutsche in der internationalen Zirkusfamilie, hat sich als Clown ebenfalls einen Kindheitstraum erfüllt, und Kenneth Huesca beherrscht das amüsante Reden mit dem Bauch.

Das und weitere Attraktionen erlebt das Publikum in der 150-Minuten-Show. Die Vorstellungen sind von Donnerstag bis Samstag, täglich ab 16 und 20 Uhr, am Sonntag, 8. September, ab 11 und 15 Uhr. Der Kartenvorverkauf läuft unter www.zirkus-charles-knie.de, über Reservix-Vorverkaufsstellen (auch www.reservix.de) sowie täglich ab 10 Uhr an der Zirkuskasse.

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