Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Villingen-Schwenningen Villingens alte Ansichten

Von
Eine der "alten Ansichten" von Villingen zeigt die Obere Straße, wie sie sich dem Künstler im Jahre 1839 für dieses Bild präsentiert hat. Foto: Archiv Bräun Foto: Schwarzwälder Bote

VS-Villingen. Manch einer nennt es pure Nostalgie, viele andere erfreuen sich am früheren Glanz und der historischen Größe ihrer Stadt von einst mit Denkmalen, Mauern und Türmen und Ruinen. Und so ist es gut 25 Jahre her, dass "Villingen in alten Ansichten" entstand – eine Bildmappe auf Initiative des früheren Buchhändlers Albert Hügle, der sich der Mitarbeit des damaligen Stadtarchivars Josef Fuchs versicherte.

Im Begleittext verweist dieser darauf, dass nicht versucht sein sollte, die Geschichte Villingens zu bieten, sondern Ansichten und Einsichten auf und in eine Stadt, wie sie die Darstellungen des 19. Jahrhunderts hervor gebracht haben.

Dazu zählt nach Josef Fuchs ein Gemälde von Nepomuk Ummenhofer, dem Leiter der lokalen Malschule seiner Zeit, mit dem Alltag des Biedermeier: Blick in die Obere Straße mit dem achteckigen Stadtbrunnen.

Mit dabei auch zwei Lithografien des Steindruckers Valentin Schertle (geboren 1809 in Villingen; gestorben 1885 in Frankfurt). Die zwölf Blätter, in Kooperation von Offset-Repro Merk & Steitz und Müller-Druck, beweisen bis heute die exquisiten Ansichten mit Altstadt-Kirche, Bickentor mit Vor-Erker, das Gasthaus "Engel" an der Vöhrenbacherstraße, später Sitz der deutschen Hollerith, oder die Johanneskirche und das Franziskaner-Kloster.

Fuchs betont damals, das zwar wohl auch einige "schöne Malwerke" hiesiger Künstler zu vermissen seien, doch sei auf spätere Bildmappen zu vertrösten. Doch hat sich eben bislang kein weiterer Ansporn ergeben, die Stadt auf diese Weise als Ort der Heimat und der Geborgenheit zu erhalten. Denn die Verleger von einst, Höhler, Görlacher oder F. K. Wiebelt, waren nun mal solche ihrer Zeit, und so sind die Motive im DIN A4-Form mit dem heutigen Wohnambiente der jüngeren Generation kaum noch kompatibel.

Eine Reminiszenz an eine Stadt

Und dennoch gelten die Bildmappe von einst und ihr Inhalt als Reminiszenz an die Geschichte einer alten Stadt – der Zähringerstadt Villingen.

Artikel bewerten
7
loading

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.