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Villingen-Schwenningen Ex-Flüchtlingsheim und Villa als neue Kitas

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Villingen-Schwenningen braucht neue Kita-Plätze. Foto: Gollnow

Villingen-Schwenningen - Ausbau, Neubau, Anmietung: Die Stadtverwaltung präsentiert mehrere Maßnahmen, um die Problematik der Fehlplätze im Kindertagesbetreuungsbereich in den Griff zu bekommen. Insgesamt sollen auf diesem Weg 375 neue Plätze entstehen.

In einer umfangreichen Informationsvorlage für den Jugendhilfeausschuss, der am 7. November tagt, wird deutlich: Bis zum Sommer 2020 werden in Villingen-Schwenningen insgesamt über 360 Plätze in der Kindertagesbetreuung fehlen, davon alleine 202 im U3-Bereich. Die Ortschaften schlagen mit 76 Fehlplätzen ebenfalls ordentlich zu Buche.

Präsentiert wird von der Stadtverwaltung deshalb ein Maßnahmenkatalog mit insgesamt sechs Vorhaben, die nun zusätzlich zu dem ohnehin geplanten Ausbau umgesetzt werden sollen. Als Ansatz wird hierbei die Situation im Jahr 2024 angenommen. Die Stadtverwaltung hofft, dass durch die nun zu beschließenden Maßnahmen - sofern ausreichend Personal zur Verfügung steht und die Geburten sowie der Bedarf konstant bleiben - der Bedarf an Betreuungsplätzen von Kindern zwischen 0 und 6 Jahren umfassend gedeckt ist. Folgende Maßnahmen sollen nun beschlossen werden.

Villingen

In Villingen wird für die ohnehin geplante Kindertagesstätte Oberer Brühl - ehemals Mangin-Gelände - nun der Erwerb und die Sanierung des dortigen Bestandsgebäudes auf dem ehemaligen Kasernenareal angestrebt. Langfristig sollen dort rund 100 Kinder unterkommen (Personalkosten: 840.000 Euro/Ausstattungskosten 200 .000 Euro).

Spannend sind die Pläne zu einer geplanten Anmietung im Warenbachtal. So soll die ehemalige Junghans Villa , die sich nun im Besitz des Architekten Joachim Müller befindet, angemietet werden, um dort 40 U3-Plätze zu schaffen (650.000 Euro, 160.000 Euro). Darüber hinaus ist geplant, die Kita im Schwalbenhaag zu erweitern. Vorgesehen sind dort 20 U3- und 20 Ü3-Plätze. (470.000 Euro/120.000 Euro).

Langfristig sind darüber hinaus eine Erweiterung am Oberen Brühl und der Johanna-Schwer-Kita sowie eine neue Sportkindertagesstätte am Goldenbühl in Kooperation mit dem TV Villingen und eine Kita im neuen Wohngebiet Lämmlisgrund angedacht.

Schwenningen

In Schwenningen liegt der Schwerpunkt auf der ehemaligen Flüchtlingsunterkunft in der Alleenstraße . Dort soll nicht nur, wie bereits berichtet, die Wilhelmspflege unterkommen. Die Planungen sehen dort insgesamt 135 Kindertagesbetreuungsplätze vor, der überwiegende Teil, nämlich 85, im Ü3-Bereich. (1,5 Mio. Euro/360.000 Euro).

Außerdem soll der Pauluskindergarten neu gebaut werden und in Kooperation mit dem Träger der evangelischen Kirchengemeinde Platz für 20 Kinder unter 3 Jahre bieten (Personalkosten: 260.000 Euro). Durch die Anmietung möchte die Stadt zudem eine Außenstelle der Kita Helene Mauthe im Eschelen für 20 U3-Kinder schaffen (230.000 Euro/80.000 Euro). In der Vorplanung befindet sich darüber hinaus der Neubau der Kita Oberlin .

Ortsteile

In Pfaffenweiler steht derweil die Erweiterung der Kita an. Dort sollen 20 U3- und 20 Ü3-Plätze entstehen (620.000 Euro/120.000 Euro).

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