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Villingen-Schwenningen Viele wollen helfen

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Schwarzwald-Baar-Kreis. Die Dokumentation "Sklavinnen des IS – Suche nach Gerechtigkeit" unter Mitwirkung von Jan Ilhan Kizilhan war kürzlich im Fernsehen zu sehen. Shirin und Lewiza waren vom IS verschleppt, verkauft und über Monate vergewaltigt worden.

Nach ihrer Flucht wurden sie in ein Rettungsprogramm für IS-Opfer aufgenommen, das von Ministerpräsident Kretschmann unter Leitung des Traumatologen Jan Ilhan Kizilhan, Professor an der DHBW Villingen-Schwenningen, 2015 ins Leben gerufen hat. "Ein wichtiger Prozess für die Heilung der seelischen Verletzungen der jungen Frauen ist die Suche nach juristischer Gerechtigkeit", berichtet Kizilhan. Er bringt die beiden Frauen mit dem renommierten britischen Juristen und Schriftsteller Philippe Sands zusammen - einem Experten für Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die UN und auch andere Länder diskutieren, ob sie einen internationalen Tribunal gegen die IS-Täter eröffnen. Die DHBW Villingen-Schwenningen und Kizilhan wollen die Frauen, die aussagen wollen unterstützen in Zusammenarbeit mit der UN. Hier wurden auch bereits Gespräche geführt, die der Frage der Suche nach Gerechtigkeit von IS-Opfern nachgeht.

Nach Ausstrahlung der Dokumentation ist Kizilhan überwältigt von der großen Resonanz und Anteilnahme. "Ich habe heute schon viele E-Mails von Zuschauern und auch Anrufe nach der Sendung erhalten von Menschen, die helfen wollen." Die Dokumentation ist in der Mediathek der ARD verfügbar.

 

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