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Villingen-Schwenningen VfB Stuttgart-Profis besuchen Nachsorgeklinik Tannheim

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Die kleinen Patienten kicken anschließend unter den Augen der Bundesligaprofis Foto: Marc Eich

VS-Tannheim  - Gleich doppelten Grund zur Freude hatten die Patienten in der Nachsorgeklinik in Tannheim: Sie durften nicht nur die Fußballprofis des VfB Stuttgart hautnah erleben, sondern sich auch über einen neuen Erlebnisparcours freuen.

Man könnte es als mutig bezeichnen, ausgerechnet ein Trikot des Rivalen Karlsruher SC zum Termin mit den Profis des VfB Stuttgart anzuziehen. Doch damit nicht genug: Der kleine ­Patient, der seine blau-weißen Streifen stolz präsentierte, ließ es sich auch nicht ­nehmen, dem VfB-Trainer Tim Walter beim Foto ­Hasenohren zu machen. ­Genau jene Momente, bei dem der KSC-Fan die Lacher auf seiner Seite hatte, machen die Besuche der Bundesligakicker in der Nachsorgeklinik aus.

Denn in solchen Augenblicken scheinen die vom Schicksal gebeutelten Kinder völlig zu vergessen, dass sie Patienten in einer Klinik sind. "Der Fußball rückt bei so etwas in den Hintergrund", freut sich auch Walter über den Besuch in Tannheim außerhalb des Fußballalltags – und die strahlenden Kinderaugen, die es beim Besuch von VfB-Star Mario Gomez und Co. zuhauf gab.

Autogramme begehrt

Nach der freudigen Ankunft der Mannschaft inklusive Trainer- und Betreuerstab sowie Maskottchen Fritzle (die Kinder hatten ein Transparent gebastelt und Luftballons steigen lassen), ging es schnurstracks in den VfB-Bau, in dem die kleinen und großen Autogrammjäger voll auf ihre Kosten kamen. Mal schüchtern, mal ganz forsch traten die Patienten der Nachsorgeklinik mit VfB-Shirt und Fahne den großen Fußballvorbildern gegenüber, um sich ein "Servus" abzuholen. Und das alles unter Blitzlichtgewitter zahlreicher Fotografen sowie im Fokus eines Fernsehteams von Sky.

VfB-Kapitän Marc-Oliver Kempf, Ex-Nationalspieler Mario Gomez und Coach Tim Walter waren dann schließlich mit dabei, als der große neue Erlebnisparcours eingeweiht wurde. Auch der VfB beteiligte sich als einer von drei Sponsoren an den Kosten in Höhe von knapp 150 000 Euro. Laut Thomas Müller und Roland Wehrle, Geschäftsführer der Nachsorgeklinik, besteht die neue Anlage aus drei Ebenen. Spektakulär ist insbesondere die 170 Meter lange Seilbahn, die auf dem "Fritzle-Turm" endet. Hinzu kommt eine Burg, die über einen Hochseilgarten mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen "erobert" werden kann. Ohne Therapeuten frei zugänglich sind als drittes Element verschiedene Balancierelemente wie beispielsweise Slacklines.

Wehrle betonte beim Besuch, der vom gemeinsamen Kicken und einem Mittagessen abgerundet wurde, dass er sich über das Zeichen der Solidarität gegenüber den schwerkranken Kindern und deren Familien "unheimlich freue". Schließlich sei der Verein bereits seit 1993 – noch vor der Eröffnung – eng mit der Klinik verbunden. Eine verbindung, die durch solche freudigen Besuche lebendig gehalten wird.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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