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Villingen-Schwenningen Verein erinnert an Schicksal von Rothschild

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Der Verein "Pro Stolpersteine Villingen-Schwenningen" kommt am Sonntag, 16. Dezember, 19 Uhr, zur letzten Mahnwache vor Weihnachten auf dem Münsterplatz in Villingen zusammen.

VS-Villingen. Die Lebensgeschichten von Lothar Rothschild und Ruth ten Brink stehen im Mittelpunkt, musikalisch begleitet durch das Duo Haller/Horn. Mit dieser Mahnwache wird das gemeinsame Schicksal von Lothar Rothschild aus Villingen und seiner Krankenpflegerin Ruth ten Brink aus Bramsche in Erinnerung gerufen, teilt der Verein mit. Rothschild wächst in Villingen auf. Nach Verhaftung 1936 und Verurteilungen wegen vermeintlicher "Rassenschande" wird er so schwer misshandelt, dass er schließlich Zuflucht in Holland findet. Dort trifft er in Apeldoorn auf seine Pflegerin Ruth ten Brink. Die Evakuierung aus der jüdischen Nervenheilanstalt Het Apeldoornsche Bosch am 21. Januar 1943 ist nach wie vor eines der schrecklichsten Kapitel in der dunklen Geschichte des Holocaust. Ruth und Lothar werden mit fast 1000 anderen Patienten, Pflegerinnen und Ärzten zusammen nach Auschwitz deportiert. Keiner von ihnen überlebt.

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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