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Villingen-Schwenningen Unter anderen Vorzeichen: Für einen Einkauf ohne Scham

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Jenni Sauter, Sandra Zuckrigl und Katja Anderhuber (von links) kreieren in der Tafel ob dem Brückle einen Spielenachmittag. Foto: Heinig Foto: Schwarzwälder Bote

VS-Schwenningen. Einen Spielenachmittag ins Leben rufen wollen Jenni Sauter, Katja Anderhuber und Sandra Zuckrigl. Sie studieren in Schwenningen Internationale Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Furtwangen (HFU) und haben sich Die Tafel als Projektpartner ausgesucht.

Noch sind die drei Studentinnen auf "Werbetour", doch am Mittwoch, 10. April, geht es los. Im Rahmen ihres Studiums müssen die angehenden Betriebswissenschaftlerinnen im vierten Semester ein Praxisprojekt durchführen. Etwas Soziales sollte es sein und beim Hilfeverein "Mach mit" mit seinen Tafelläden für Bedürftige stießen sie auf offene Türen.

Am Standort des Schwenninger Ladens ob dem Brückle ist gerade ein Raum hergerichtet worden, der bisher lediglich als Abstelllager genutzt wurde. Diesen mit Leben zu füllen, das wurde zur Aufgabe der drei Studentinnen. Sie planten und erstellten ein Konzept dafür. Herausgekommen ist ein mit Tischen, Stühlen und Regalen gemütlich eingerichteter und schon österlich dekorierter Raum, der sich jetzt als Treffpunkt eignet.

Besuche schambesetzt

Doch was darin tun? "Bei der Tafel einzukaufen, ist für viele, vor allem Senioren, noch immer schambesetzt", sagt Jenni Sauter aus Schwenningen. Den jungen Damen kam daher die Idee, den Besuch einmal unter ein anderes Vorzeichen zu setzen: Man trifft sich hier zu einem Spielenachmittag – und kauft nebenbei noch günstig ein. An jedem zweiten Mittwoch im Monat soll das nun geschehen und die Initiatorinnen wünschen sich, dass ihr Anstoß reichen wird, um daraus eine Dauereinrichtung zu machen.

"Ehrenamtliche der Tafel würden das übernehmen", weiß Katja Anderhuber aus dem Kreis Waldshut. Über einen Waffelverkauf an der HFU nahmen sie rund 100 Euro ein, wovon jetzt Spiele gekauft werden. Einige Spenden an Brett- und Gesellschaftsspielen haben sie schon bekommen und "wir sind empfänglich für weitere", sagt Sandra Zuckrigl aus Fellbach. Im Villinger Tafelladen haben sie bereits um Mitspieler geworben und konnten den dortigen Kunden sogar einen kostenfreien Transfer mit Bus oder Bahn nach Schwenningen anbieten.

Anmeldungen im Laden

Jetzt waren sie zur Öffnungszeit auch in Schwenningen vor Ort, um für ihre Idee zu werben. Was am 10. April passiert, darauf sind sie gespannt. Um jedoch nicht völlig von einem Ansturm – oder dem Gegenteil – überrascht zu werden, erwarten sie Anmeldungen, die in den nächsten Tagen in beiden Tafelläden getätigt werden können.

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