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Villingen-Schwenningen Umbau der Helios-Arena auf der Kippe?

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Weicht die Stehplatz-Gerade in der Helios-Arena tatsächlich schon zur kommenden Eishockeysaison zugunsten von Sitzplätzen und einer weiteren VIP-Lounge? Noch im Januar soll diese Frage geklärt werden. Foto: Kienzler

VS-Schwenningen - Was passiert im kommenden Sommer mit der Helios-Arena? Noch Mitte November war für die Wild-Wings-Verantwortlichen klar, dass die Arena nach der laufenden Saison umgebaut wird. Doch dieser Plan scheint ins Wanken zu geraten.

Die Helios-Arena sollte sieben Jahre nach der jüngsten Ertüchtigung im Jahr 2013 erneut umgebaut werden, um die DEL-Tauglichkeit der Eishockeyspielstätte vor allem aus wirtschaftlicher Sicht langfristig zu wahren. Der Plan der Wild Wings GmbH sieht deshalb vor, dass zahlreiche Stehplätze im Bereich der Geraden weichen müssen und durch Sitzplätze sowie eine weitere VIP-Lounge ersetzt werden sollen. So stellte Wild-Wings-Geschäftsführer Christoph Sandner beim Fantalk Mitte November die Pläne vor.

Umbau sei alternativlos

Trotz der scharfen Kritik aus Fankreisen machte Sandner deutlich, dass für ihn ein Umbau der Arena alternativlos sei, um auch in Zukunft in der höchsten Deutschen Eishockeyliga (DEL) mitspielen zu können. Damals hieß es, dass noch im Dezember der Bauantrag für das Projekt gestellt werden soll. Doch seither ist es ruhig geworden in Sachen Baupläne.

Das Vorhaben steht nach Informationen unserer Zeitung sogar auf der Kippe. So würden die Baupläne zwar in der Schublade liegen, die Umsetzung noch in diesem Sommer könnte allerdings gleich aus zwei Gründen scheitern. Einer davon ist der zeitliche Aspekt. Zwar würden die handwerklichen Maßnahmen ohnehin erst nach der Eishockeysaison im April beginnen, allerdings läuft den Verantwortlichen in Sachen bürokratischer Vorarbeiten langsam die Zeit davon. Und auch hinten raus bleibt nicht viel Zeit, schließlich müsste die Arena zum Trainingsauftakt der Schwenninger Wild Wings im August fertig sein.

Dass ein derart enges Zeitfenster dennoch reichen kann, wurde jüngst an Ort und Stelle bewiesen. Ebenfalls unter Leitung des Architekten Uwe Schlenker, der auch den Arena-Umbau geplant hat, wurde die Kunsteisbahn (Bahn II) im vergangenen Sommer nicht nur um-, sondern komplett neu gebaut. Sollten bei der Helios-Arena ebenfalls alle Zahnrädchen ineinander greifen, wäre eine Umsetzung wohl möglich.

Gemeinderat hat Zuschüsse in Höhe von rund einer Million Euro bewilligt

Allerdings gibt es noch ein weiteres Fragezeichen: die Finanzierung. In einem Interview Mitte Juli sagte Michael Werner, einer der Gesellschafter der Wild Wings, dass die Verantwortlichen in Verhandlungen mit einem Sponsor stünden, der sich, verbunden mit dem Verkauf von Namensrechten, vorstellen könne, den Umbau zu bezahlen. Kurze Zeit später, Ende Juli, hatte der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung grünes Licht für den Umbau der Arena gegeben und Zuschüsse in Höhe von rund einer Million Euro bewilligt. Die städtische Pressesprecherin Oxana Brunner teilt auf Nachfrage dazu mit: "Die Beschlusslage ist nach wie vor gültig."

Doch mittlerweile soll der besagte Sponsor - laut Informationen unserer Zeitung handelt es sich um das Unternehmen Karl Storz aus Tuttlingen - diese Investition überdenken. Gründe dafür sind nicht bekannt, allerdings dürfte die sportliche Situation der Wild Wings nicht unerheblich sein. Bekanntlich sind die Schwenninger Eishockeycracks momentan das Schlusslicht der DEL.

Im Januar, so heißt es aus gut unterrichteten Kreisen, soll darüber entschieden werden, ob das Projekt, das für Wild-Wings-Geschäftsführer Christoph Sandner unumgänglich, jedoch für viele Wild-Wings-Fans unvorstellbar ist, schon nach dieser Saison angegangen wird.

Das ehemalige Eisstadion am Bauchenberg ist zwischen 2007 und 2010 in drei Bauabschnitten erneuert und zur heutigen Helios-Arena umgebaut worden. Dabei wurde auf die bestehende Tribünen- und Treppen-Basis eine neue Konstruktion gebaut. Nach dem Aufstieg der Wild Wings in die Deutsche Eishockey Liga (DEL) 2013 wurde die Halle nochmals den Anforderungen der DEL angepasst.

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Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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