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Villingen-Schwenningen Tierquälerei: Fuchs stirbt in Schlagfalle

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Der junge Fuchs, der in die Falle getreten war, musste von der Polizei von seiner Qual erlöst werden. Foto: Tierschutzverein

Villingen-Schwenningen - Ein grausames Ende fand ein junger Fuchs am Montag auf dem Anwesen der Firma Herner in der Rottweiler Straße. Er war in eine Schlagfalle getreten.

Zur Mittagszeit wurde der Tierschutzverein Villingen-Schwenningen informiert, dass ein Fuchs in einer Schlagfalle lag und um sein Leben kämpfte. Die Polizei und die Tierrettung Südbaden waren vor Ort.

Da Schlagfallen verboten sind, laufen laut Michael Aschenbrenner von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Tuttlingen die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Dabei handelt es sich um eine Straftat. Der Täter muss demnach mit einer Geldstrafe rechnen.

Weder der Polizei noch dem Tierschutzverein sind weitere solche Vorfälle bekannt.

Lydia Schonhardt, stellvertretende Vorsitzende des Tierschutzvereins, mag gar nicht daran denken, was noch alles hätte passieren können. Kinder, Hunde oder Katzen könnten in eine Schlagfalle geraten. "Außerdem ist dies eine grausige Tierquälerei."

Vor kurzem hatte der Verein allerdings eine Meldung aus einem Ortsteil von Bad Dürrheim erhalten, dort soll ein Fuchs mit einer abgetrennten Pfote umherlaufen. Ob dies durch eine solche Falle verursacht wurde, könne indes nicht gesagt werden.

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