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Villingen-Schwenningen Theater am Ring: Neue Stützkonstruktion in nur acht Wochen

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Das marode Dach des Theaters am Ring soll bis zum Spielzeitbeginn Mitte September zumindest "wintertauglich" gesichert werden. Foto: Eich

VS-Villingen - Die marode Dachkonstruktion des Theaters am Ring soll erneuert werden – ohne das Veranstaltungshaus vorübergehend zu schließen. Bis Mitte September soll eine neue Stützkonstruktion eingebaut sein.

In einem ersten Schritt wurde das Tragwerk des Dachs bekanntlich soweit gesichert, dass der Theatersaal wieder genutzt werden kann. Allerdings gilt diese temporäre Sicherung nur bis zum Winterbeginn, da sie nicht für eine mögliche Schneelast ausreicht.

Deshalb soll nun in einem zweiten Sanierungsschritt eine zusätzliche Stützkonstruktion eingebaut werden. Dies ist allerdings mit dem umfangreichen Aus- und Wiedereinbau von Lüftungskanälen verbunden. Zudem müssen laut Sitzungsvorlage für den Gemeinderat "größere Einbringungsöffnungen" im Dach geschaffen werden. Die Kosten für die Maßnahme schätzen die Tragwerksplaner auf etwa 150.000 Euro.

Spielzeit soll von Bauarbeiten nicht tangiert werden

Darüber hinaus birgt der Sanierungsschritt noch eine zusätzliche, zeitliche Hürde. Da das Veranstaltungshaus während der Spielzeiten ausnahmslos belegt ist, bleiben für die Bauarbeiten lediglich sechs bis acht Wochen, um spätestens Mitte September fertig zu sein. Die Spielzeit 2019/2020 beginnt am 25. September. Und diese sollte von den Bauarbeiten nicht tangiert werden. Denn, so heißt es, "auch eine nur temporäre Schließung des Hauses ist für den Betreiber wirtschaftlich nur sehr schwer zu verkraften".

Aufgrund der knapp bemessenen Zeit sei es nicht möglich, die Gewerke öffentlich auszuschreiben, heißt es in der Sitzungsvorlage. Die Stadtverwaltung habe deshalb die Firmen Werner Ettwein GmbH und Industriebau Haller angefragt. Die Angebote mit 29.500 Euro für die Zimmerarbeiten (Ettwein) und 51.200 Euro für die Stahlbauarbeiten (Haller) bewertet die Verwaltung als "angemessen". Sollte der Gemeinderat in seiner Sitzung am kommenden Mittwoch, 24. Juli, für die Vergabe der Aufträge stimmen, werden die beiden Firmen "umgehend" den Zuschlag erhalten.

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