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Villingen-Schwenningen Teilweise gibt es neue Nummern

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VS-Villingen. Die technische Fusion der Volksbank in der Ortenau mit der Volksbank Schwarzwald-Baar-Hegau zur Volksbank eG – Die Gestalterbank ist seit 14. November vollzogen. "Dank eines exzellenten Fusionsteams funktioniert eine der größten Volksbanken in Deutschland nach nur wenigen Stunden tadellos. Die Kunden haben davon kaum etwas bemerkt", teilt die Volksbank am Montag mit.

Am Samstag hieß es bereits um 11 Uhr "wir sind wieder online". Die Bestandszusammenführung zweier großer Volksbanken sei in Rekordzeit geschafft worden. Dabei habe die Volksbank in der Ortenau technisch die Volksbank Schwarzwald-Baar-Hegau aufgenommen. Damit dies alles so reibungslos laufen konnte, hat ein Team von 35 Mitarbeitern aus den Bereichen Prozessmanagement, IT und Betriebsorganisation aus Offenburg und Villingen unter der Projektleitung von Christian Weiß (Bereichsleiter Betriebsorganisation Offenburg) und Dominik Fischer (Leiter IT Offenburg) seit Februar mit Hochdruck an der Umsetzung der technischen Fusion gearbeitet. Unterstützt wurden sie von einem professionellen Team der Fiducia & GAD IT AG.

"Der Fokus bei der technischen Fusion lag für uns alle auf den Kunden. Das Wichtigste war, dass die Kunden so wenig wie möglich eingeschränkt sind. Und das ist uns gelungen", meint Christian Weiß. Kurze Ausfallzeiten habe in es in Villingen lediglich von Freitag 20 Uhr bis Samstag 11 Uhr gegeben – und diese seien auf ein Minimum reduziert worden. Die Geldausgabeautomaten in Villingen seien innerhalb nur einer Stunde auf das neue System umgestellt worden. "Eine IT-Abteilung bemerkt man meist erst dann, wenn etwas nicht funktioniert", sagt Dominik Fischer schmunzelnd, "das gesamte Fusionsteam ist stolz, dass die technische Umstellung so geräuschlos über die Bühne gegangen ist und alles perfekt funktioniert hat."

Neben den vielen verschiedenen internen Vorgängen, die vereinheitlicht werden mussten – seit März wurden 3500 einzelne "to does" bearbeitet; Restarbeiten werden bis Ende des Jahres vorgenommen –, seien am Wochenende auch Tausende von Konten umgestellt worden. Da die Bankleitzahl der Volksbank in der Ortenau übernommen wurde, erhielten rund 15 000 Villinger Kunden teils neue Kontonummern. Alle Villinger Konten haben seit dem Wochenende zudem eine neue IBAN-Nummer. Insgesamt wurden somit 303 773 Konten – Darlehens-, Depot-, Kontokorrent-, Sparkonten und Geschäftsanteile – umgestellt. Außerdem wurden 57 000 Freistellungsaufträge angepasst, zeigt die Volksbank auf.

"Bankenfusionen sind in der Finanzbranche heutzutage an der Tagesordnung", sagt Martin Beyer, Vorstandssprecher der Fiducia & GAD, dem IT-Dienstleister der Volksbanken und Raiffeisenbanken. "Wir betreuen rund 30 Verschmelzungen jährlich, Tendenz zunehmend. Dabei kommt es aus Bankkundensicht – neben möglichst kurzen Ausfallzeiten bei der Verfügbarkeit von Geldausgabeautomaten und Online-Banking – darauf an, dass die Datenbestände der Banken einschließlich der Zahlungsverkehrsprozesse korrekt und rechtskonform zusammengeführt werden. Dafür sorgen wir mit einem professionellen, festen Spezialistenteam und in enger Zusammenarbeit mit der Bank. Das ist am Ende eine echte Teamleistung."

Die intensive Zusammenarbeit, eine hervorragende Vorbereitung sowie die engmaschige Begleitung durch das Fusionsteam der Fiducia & GAD unter der Leitung von Jürgen Löffel, Bernd Bosch und Jochen Pfetzing habe maßgeblich zum Gelingen der technischen Fusion beigetragen, teilt die Volksbank mit. Die im Vorfeld mit der Fiducia & GAD durchgeführten Tests seien "sauber gelaufen", sodass die Bank auch die aufsichtsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt hat.

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