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Villingen-Schwenningen Tattoo- und Piercing-Convention kommt gut an

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Die Besucher hatten die Möglichkeit, “hautnah” an dem Geschehen teilzunehmen. Foto: Bartler-Team

VS-Schwenningen -  "Der Trend, sich ein Tattoo stechen zu lassen nimmt kontinuierlich zu", freute sich Cheforganisator Filippo Lo Verde, der mit seinem Team zum fünften Mal die Messe "Ink Style VS" mit großem Erfolg in Schwenningen organisierte.

Traditionell war die Resonanz auf die Tattoo-Messe hoch, was der kontinuierlich wachsenden Szene zu verdanken ist. "An der ersten Messe nahmen noch 40 Aussteller teil, die sich auf einer halben Messehalle ausbreiteten. Heute zählt sie 160 nationale und internationale Tattoo-Künstler, die sich auf zwei Hallen verteilen", erklärt Lo Verde.

Es ist ein ständiges Kommen und Gehen bei der Messe zu beobachten. Viele der Besucher haben bereits einen Termin zum Stechen eines neuen Tattoos bei einem der Stände vorab reserviert. Andere setzen auf die Spontanität und lassen sich bei der Messe inspirieren, bevor sie sich für ein Tattoo entscheiden. Letztere nehmen zum Teil lange Wartezeiten in Kauf, bevor sie an der Reihe sind. "Tätowieren ist eine Kunst, die mit größter Vorsicht und unter strengen hygienischen Vorschriften durchgeführt wird", erläutert einer der Künstler der großen Wert darauflegt, dass echte Tätowierer seriös arbeiten.

Ines Huber vom Organisationsteam rät, sich nur Tattoos stechen zu lassen, zu denen ein persönlicher Bezug besteht. Ansonsten bereue die tätowierte Person ihre Entscheidung spätestens in ein paar Jahren bitter. Es gebe zwar die technische Möglichkeit, nicht mehr gewünschte Tattoos mit neuen zu "übermalen". Insbesondere das Entfernen eines Tattoos durch das Weglasern sei in den meisten Fällen deutlich schmerzhafter als das Stechen. Wenn das Lasern schiefgehe, blieben unangenehme Narben zurück.

Höhepunkte des Messeprogramms waren neben dem Auftritt der Sam Willcox Liveband auch die täglichen Contests, bei denen alle Besucher ihr bei der Messe gestochenes Tattoo von einer Fachjury bewerten ließen. Ziel des Wettbewerbes war es, die besten Tattoo-Künstler für ihre Kunstwerke in den Kategorien "Black and Grey", "Realistic" sowie "Colour" und am Ende den Tages-Gesamtsieger zu prämieren. Erstmals bei der Ink Style war der Amerikaner Matt Gone. Der Special Guest präsentierte seinen komplett tätowierten Körper.

"Demnächst beginnen die Vorbereitungen auf die Ink Style 2019", schildert Lo Verde schmunzelnd. Ambitionen, weitere Messen dieser Art außerhalb der Neckarstadt zu organisiere, hege er jedoch keine.

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