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Villingen-Schwenningen Sturmböen verhindern das Feuerwerk

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Die in blau gekleideten Majoretten sind die erste Glonki-Gruppe, die sich am Bickentor einfindet. Fotos: Bombardi Foto: Schwarzwälder Bote

Es war gegen 19.30 Uhr, als sich die beiden Glonki-Wachen Georgius Reichenberger und Peter Tolkmit das Bickentor öffneten und der jungen Fastnacht den Einmarsch in die Villinger Innenstadt gewährten.

VS-Villingen. Die Fasnetsuche der Glonki-Gilde hatte ihren Höhepunkt erreicht. Bereits im Vorfeld hatte Ratsmitglied Jochen Munz von der Empore des nördlichsten Villinger Stadttores die traurige Mitteilung überbracht, dass vorhergesagte Sturmböen das beliebte Feuerwerk verhindern.

Die gute Stimmung unter tausenden von närrischen Gästen die dem Spektakel beiwohnten störte das nicht. Die Glonki-eigene Guggenmusik der Krawazi-Ramblers hatte zu diesem Zeitpunkt die Stimmung längst auf den Höhepunkt gebracht. Nach einem kurzen Ausruf des Bedauerns folgten die närrischen Zuschauer dem Geschehen in der Innenstadt, die fest in Glonki-Hand war.

Rund 200 Glonki haben an der Fasnetsuche teilgenommen. Aus allen Himmelsrichtungen waren sie in ihren einzelnen Gruppierungen im Sternenmarsch in Richtung Bickentor gekommen. Unter ihnen waren die Glonkinchen, Trommlerzug, Fanfarenzug, der Spielmannszug oder die Majoretten. Jochen Munz gratulierte zudem den Trommlerwiebern, die ihren 40. Geburtstag feiern. Er freute sich besonders über die Anwesenheit der vor ein paar Monaten neu erkorenen Glonkimotter Ulrike Heggen.

Auch Politprominenz ließ sich die Suche nach der Fasnet nicht entgehen. Einer von ihnen war Oberbürgermeister Jürgen Roth, den die Narrozunft kurz zuvor entmachtet hatte. Zeit hatte er ja nun, weshalb es ihm nicht schwer gefallen ist, mitzuwirken. Auch Landrat Sven Hinterseh wurde bei der Politprominenz gesichtet. In seiner Begrüßungsrede appellierte Jochen Munz mit der unsinnigen Kassenbonpflicht aufzuhören. "Bald wird es Gesetz, dass auch im Bordell Bons ausgestellt und aufbewahrt werden", fügte er hinzu. Auch die Auswüchse des Datenschutzes streifte Munz. Danach schunkelten sich die Zuschauer munter in die Villinger Fasnet, welche in den kommenden zwei Tagen in der Zähringerstadt das Sagen haben wird.

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