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Villingen-Schwenningen Stumpenkreuzung: Entscheidung im März

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Geht es an der Stumpenkreuzung bald rund? Foto: Eich

Villingen-Schwenningen - Ist das letzte Kapitel in der nicht enden wollenden Geschichte um die Stumpenkreuzung bald geschrieben? Die vom Kreisausschuss geforderte Verkehrszählung liegt nun vor. Jetzt muss nur noch der Ausschuss dem Bau des Kreisverkehrs zustimmen.

Wenn das Wort "Stumpenkreuzung" in den Mund genommen wird, schaudert es nicht nur den Autofahrern, bei denen dieser Abschnitt als Unfallschwerpunkt tief im Gedächtnis verankert ist. Auch die Verantwortlichen bei der VS-Stadtverwaltung, den betroffenen Ortschaften, dem Landkreis sowie der Polizei hätten dieses leidige Thema sicherlich gerne schon längst vom Tisch.

Eine lange Vorgeschichte

Seit mehr als drei Jahren beschäftigt sich beispielsweise der Ausschuss für Umwelt und Technik des Kreistags mit der Verkehrssicherheit an diesem neuralgischen Punkt bei Obereschach, der seit 2013 insgesamt 13 Mal Schauplatz von Verkehrsunfällen wurde. Nachdem verschiedenste Maßnahmen wie Einrichtung einer Stopp-Stelle, Aufstellen von weiteren Verkehrs- und Gefahrenzeichen, die Anbringung einer Sichtblende sowie die Durchführung von Geschwindigkeitskontrollen zu keiner Lösung geführt hatten, wurde nach eingehender Prüfung der Bau eines Kreisverkehres ins Spiel gebracht.

Auch aus Sicht der Verkehrsexperten sei dies letztendlich die beste Variante, um gegen Unfälle auf der Stumpenkreuzung vorzugehen. "Die Verwaltung des Landkreises hatte sich von Anfang an für den Umbau in einen Kreisverkehrsplatz ausgesprochen", erklärt Reinhold Mayer, Dezernent für den Ländlichen Raum beim Landratsamt, der darauf verweist, dass sich der Ausschuss bereits in sechs Sitzungen mit dem Thema befasst hat.

Zählung gefordert

Doch dieser hatte sich die Entscheidung nicht einfach gemacht. 2016 wurde der Bau des Kreisverkehrs erstmals mit Blick auf die Kosten abgelehnt, im Mai 2018 hatte der Ausschuss von der Stadt VS eine Verkehrszählung gefordert, um anhand dieser Zahlen zu einer Entscheidung zu kommen. Zwischenzeitlich wurde aufgrund der Verkehrssicherheit die Straße nach Weilersbach gesperrt.

Nachdem im November immer noch keine Zahlen der Stadt vorlagen, wurde der Bau erneut abgelehnt. Auch Landrat Sven Hinterseh schaltete sich ein und bat den damaligen Oberbürgermeister Rupert Kubon, die Verkehrszählung zu veranlassen. Und tatsächlich: Nun kommt in die Sache Bewegung.

Verkehr nimmt zu

Wie Mayer erklärt, habe die Stadt bereits im Sommer eine Verkehrszählung durchgeführt, diese allerdings erst im Dezember zur Verfügung gestellt. Daraus ergibt sich seinen Angaben zufolge unter anderem, dass der durchschnittliche tägliche Verkehr auf der Gemeindeverbindungsstraße nach Weilersbach – der auch die Stumpenkreuzung passiert – um etwa 34 Prozent von 907 Fahrzeugen pro Tag im Jahr 2015 auf 1213 Fahrzeugen pro Tag im Jahr 2018 zugenommen habe.

"Unabhängig von den Verkehrszählungen hält die Kreisverwaltung in Übereinstimmung mit der Polizei, den unteren Verkehrsbehörden und der Stadt Villingen-Schwenningen am Vorschlag fest, aus Gründen der Verkehrssicherheit den Knotenpunkt in einen Kreisverkehrsplatz umzubauen", bekräftigt Mayer die Meinung des Landkreises. Und auch Ergebnisse der Verkehrszählung dürften dafür sprechen, dass ein Handeln an dieser Stelle weiterhin notwendig ist.

Entscheidung im März

Doch das letzte Wort hat weiterhin der Ausschuss für Umwelt und Technik, dem am 11. März das Thema letztmalig zur Beschlussfassung vorgelegt wird. Sofern der Ausschuss den Umbau beschließt und den Sperrvermerk im Haushalt aufhebt, wird der Landkreis laut dem Dezernenten für Ländlichen Raum die Planungen forcieren.

Hierzu gehörte eine Untersuchung der Umweltbelange, der Erwerb des Grundstücks und die Vorbereitung der Bauausschreibung. Mayer: "Die Ausführung soll dann im Jahr 2020 erfolgen." Früher sei es deshalb nicht möglich, weil in diesem Jahr zunächst die Untersuchung der Umweltbelange und die Vorbereitung der notwendigen Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt werden.

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Cornelia Spitz

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