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Villingen-Schwenningen Straßensperrung soll Abhilfe schaffen

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Die unfallträchtige Stumpenkreuzung ist Gegenstand einer engagierten Diskussion im Kreistags-Ausschuss. Foto: Eich

Villingen-Schwenningen - Engagiert wurde im Kreistag-Ausschuss über die Stumpenkreuzung diskutiert. Geplant ist die Schließung der Gemeindestraße Richtung Weilersbach durch eine Schranke. Erst nach Auswertung dieser neuen Verkehrssituation soll die Entscheidung über den Bau eines Kreisverkehrs gefällt werden.

Nach mehrfacher, ausführlicher und kontroverser Diskussion hat der Kreistags-Ausschuss für Umwelt und Technik am Montag mit großer Mehrheit eine Entscheidung zur Beseitigung des Unfallschwerpunktes an der Stumpenkreuzung zwischen Nordstetten und Kappel getroffen. Erst am 3. März ereignete sich dort der 14. Unfall seit 2013. Jetzt soll "schnellstmöglich", so Kreisrat Jürgen Roth, für mehr Sicherheit gesorgt werden.

Für die Weilersbacher Ortsvorsteherin Silke Lorke ist "nur ein Kreisverkehr die Lösung", die Situation zu verbessern. Laut Ortsvorsteher Klaus Martin steht im Ortschaftsrat von Obereschach die Diskussion dazu noch an. Auch für den Vertreter des Polizeipräsidiums Tuttlingen ist ein Kreisverkehr die optimale Lösung.

Während sich Kreisrat Ernst Reiser (Freie Wähler) mit seiner Fraktion wie schon bisher weitgehend uneingeschränkt für die Kreisellösung stark machte, äußerte man sich aus den anderen Fraktion unter anderem mit Blick auf die Topografie an der Stumpenkreuzung teilweise skeptisch.

Über engagierte Diskussionen fand schließlich der beinah salomonische von Kreisrat Jürgen Roth vorgetragene Vorschlag der CDU-Fraktion überragende Zustimmung. Er sieht die Schließung der Gemeindestraße Richtung Weilersbach durch eine Schranke und die Auswertung dieser neuen Verkehrssituation samt Verkehrszählung vor. Erst aufgrund dieser Ergebnisse soll die Entscheidung über den Bau eines Kreisverkehrs gefällt werden.

Der Beschlussvorschlag der Verwaltung, dem Kreistag den Umbau der Stumpenkreuzung zum Kreisverkehr vorzuschlagen, war zuvor mit großer Mehrheit wohl im Blick auf diese Weiterentwicklung abgelehnt worden.

Wesentlicher Hintergrund dieser Entscheidung war die Priorisierung verschiedener Einzelmaßnahmen, mit denen mehr Sicherheit an dieser unfallträchtigen Straßenkreuzung erreicht werden soll. Die 250.000 Euro teure Lösung für einen Kreisverkehr und die Schließung der Gemeindestraße bekamen dabei die erste und zweite Priorität.

Laut Beschluss des Fachausschusses soll beides nun miteinander verwoben werden. Danach lautet der Auftrag an die Kreisverwaltung, mit der hier zuständigen Stadt Villingen-Schwenningen die Schließung zu verhandeln sowie eine Verkehrszählung zu beauftragen (keine Gegenstimmen aber fünf Enthaltungen). Die Kreisverwaltung wurde bei nur einer Gegenstimme beauftragt, die Planung des Kreisverkehrs auf den Weg zu bringen.

Bei den Haushaltsberatungen für 2019 sollen die Kosten für den Bau eines Verkehrskreisels gegebenenfalls mit Sperrvermerk einkalkuliert werden. Über eine Realisierung soll indes erst entschieden werden, wenn die Auswertung der Situation nach der Sperrung der Gemeindestraße und die Ergebnisse der Verkehrszählung vorliegen. Mit dieser Lösung könnte ein Kreiselbau 2019 angegangen und auch mögliche Landeszuschüsse dafür generiert werden. Landrat Sven Hinterseh zeigte sich erfreut, dass mit dieser Entscheidung "keine Zeit verloren geht".

 
 

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