Dieses Schild steht sinnbildlich für viele Straßen in Villingen-Schwenningen. Foto: Heidepriem

Desaströse Zustände. 324.000 Euro für Rieten- und Schopfelenstraße. Angst um Schäden am Auto.

Villingen-Schwenningen - Die Straßen in und um Villingen-Schwenningen sind in desaströsem Zustand. Der Stadtverwaltung ist das Problem bekannt. Die Technischen Dienste VS (TDVS) haben die Schlaglöcher und Straßenschäden teilweise schon provisorisch ausgebessert. In den sozialen Medien scherzen die Nutzer über das Thema. Dabei werden die Straßenzustände mit ärmeren Ländern verglichen. Die Doppelstädtler machen aber auch ihrem Ärger Luft. Einige Anwohner haben durch die vielen Flicken und teilweise tiefen Schlaglöcher Angst um ihre Autos.

Viel zu tun

Die Beseitigung der Schäden scheint eine Mammutaufgabe zu sein. Das Straßennetz ist mit insgesamt 471 Kilometern, davon 136 Kilometern Hauptverkehrsstraßen, sehr groß. Allein für die Schwenninger Rieten- und Schopfelenstraße werden 324.000 Euro in die Hand genommen, um die Schäden auszubessern. Insgesamt wären laut Stadtverwaltung rund 4,5 Millionen Euro notwendig, um das Bestandsstraßennetz von Villingen-Schwenningen "in einem verkehrssicheren Zustand" zu erhalten. Für das Jahr 2018 sind dafür 1,5 Millionen Euro eingeplant.

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