Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Villingen-Schwenningen Stellwerk am Bahnhof wird zur Eisdiele

Von
So könnte es dann aussehen: Ab März soll im Stellwerk Eis verkauft werden. Foto: Privat

Villingen-Schwenningen - Seit geraumer Zeit gibt es die Überlegung, das historische Stellwerk am Schwenninger Bahnhof mit einem Eisverkauf neu zu beleben. Nun erklärt Jorge Gomes, dass die Entscheidung in der Sache gefallen und der Pachtvertrag mit der Stadt unterschrieben sei. Gomes betreibt gemeinsam mit Luis Pinto das Eiscafé Cristallo in St. Georgen.

Der Gemeinderat hatte im Oktober 2017 beschlossen, dass das Gebäude zu einem Verkaufspavillon umgebaut werden soll. Bestandteile des Bauantrags waren unter anderem eine Erneuerung von Heizung, Leitungen und Böden, zudem soll eine Mitarbeiter-Toilette eingerichtet werden. Der Einbau eines Verkaufsfensters ist ebenfalls geplant – alles in Absprache mit der Denkmalschutzbehörde. Auf eine Ausschreibung der Stadt hin meldeten sich als potenzielle Pächter lediglich die Eiscafébetreiber aus St. Georgen.

Um sicherzugehen, dass sich der Schritt nach Schwenningen wirklich lohnt, machten Gomes und Pinto über die Sommermonate einen Testverkauf mit einem Eiswagen. Aufgrund der (noch) fehlenden Toiletten konnte dieser zwar nicht direkt neben dem Stellwerk, sondern einige hundert Meter entfernt auf der Möglingshöhe umgesetzt werden – dennoch waren die Ergebnisse offenbar zufriedenstellend genug, um den Pachtvertrag zu unterschreiben. "Vertrag und Unterschrift sind fertig", so Gomes. Über den Winter soll nun umgebaut werden, zum ersten März sei laut Gomes der Verkaufsstart im historischen Stellwerk geplant.

Doch der Verkauf mit dem Eiswagen stellt sich offenbar als über einen bloßen Testlauf hinausgehende Option heraus. "Wir sind zufrieden, wenn auch nicht wie verrückt", zieht Gomes ein erstes Fazit. Die Erklärung sieht Gomes aber vor allem darin, dass man immer wieder Pech mit dem Wetter hatte und "etwas zu wenig Werbung" machte. Der Wagen soll aber auf der Möglingshöhe bleiben – und im Frühjahr, sobald das Wetter es zulässt, wieder geöffnet werden. "Im Frühling sind dort immer einige Feste", so Gomes. Die wolle man versuchen, mitzunehmen.

Artikel bewerten
4
loading

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.