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Villingen-Schwenningen Startschuss für den Kunstrasenplatz

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Große Freude herrscht am Dienstagnachmittag beim symbolischen Spatenstich für den neuen Kunstrasenplatz am Gustav-Strohm-Stadion. Während Baubürgermeister Detlev Bührer im Bagger die Geschicke lenkt, greifen Vertreter der Vereine (vorne) und der Stadtverwaltung zum Spaten. Foto: Pohl Foto: Schwarzwälder Bote

Bis vor wenigen Wochen war hinter dem Gustav-Strohm-Stadion noch der Hartplatz des BSV Schwenningen. Nun ist dort eine Großbaustelle, denn ab Ende September sollen die Fußballer von vier Vereinen an dieser Stelle auf einem neuen Kunstrasen kicken können.

VS-Schwenningen. Beim Spatenstich am Dienstagnachmittag waren die Verantwortlichen der Stadt, allen voran Baubürgermeister Detlev Bührer, glücklich, dass der Bagger rollt und die Arbeiten endlich in vollem Gange sind. "Es erfolgt der langersehnte Spatenstich für einen Kunstrasenplatz, den mehrere Vereine gemeinsam nutzen können", betont Bührer, dass es sich nicht nur um den "BSV-Kunstrasenplatz" handelt. Auch wenn es das Areal des bisherigen BSV-Hartplatzes ist, werden zukünftig auch NK Hajduk Villingen, NK Zagreb Villingen und FK Bratsvo Villingen dort trainieren und spielen.

Dass der Bau nicht nur für mehrere Vereine ist, sondern tatsächlich ein Gemeinschaftsprojekt, beweisen die erbrachten oder noch zu erbringenden Eigenleistungen der Vereinsvertreter. Diese haben bereits vor einem Monat die Hartplatzumrandung sowie die Geländer und Pfosten entfernt. "Der BSV hatte morgens begonnen, wir haben sie abgelöst, und innerhalb von zwei Tagen haben alle Vereine gemeinsam die Arbeiten beendet", berichtet Martin Pešic von NK Hajduk Villingen.

Auch Detlev Bührer stellte die Leistungen der Vereinsmitglieder in den Vordergrund: "Die Vereine erbringen umfangreiche Eigenleistungen, so werden sie die gesamte Spielfeldumrandung selbst pflastern." Dadurch spare die Stadt erhebliche Kosten, was auch vom Gemeinderat sehr gerne gesehen werde. "Das macht es natürlich einfacher, solchen Investitionen zuzustimmen", betont der Bürgermeister.

Apropos Kosten: Der Kunstrasenplatz wird 750 000 Euro kosten. Dass diese Summe eingehalten werden kann, davon ist Bührer deshalb überzeugt, weil er stellvertretend für die gesamte Stadtverwaltung mittlerweile großes Vertrauen in den zuständigen Landschaftsarchitekten Martin Kuberczyk hat. "Er hat bereits alle anderen Kunstrasenplätze in der Stadt geplant und weiß, was wir brauchen und haben wollen", lobt Bührer. Weil bereits in der Vergangenheit auf Kuberczyk Verlass gewesen sei, und Kosten und Zeitplan stets eingehalten wurden, ist Bührer überzeugt, dass das auch dieses Mal gelingt.

Der Landschaftsarchitekt selbst versicherte den Anwesenden: "Der planmäßigen Fertigstellung Ende September steht nichts mehr im Weg." Sobald in etwa 14 Tagen die Entwässerungsanlage und die Drainage fertig verlegt sind, sei die Baustelle wetterunabhängig. "Auch der Teppich ist bereits in Arbeit und pünktlich lieferbar."

Der Kunstrasen ist im Bereich dieser Sportanlage allerdings nur der erste Schritt. Wie bereits mehrfach berichtet, sollen insgesamt fünf Millionen Euro investiert werden. Felicitas Heinrich vom Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport (JuBIS) erklärt, dass langfristig am Reitstadion ein zweiter Kunstrasenplatz gebaut werden soll. Die Sportplätze gegenüber sowie die Tribune am Hilbenstadion sollen hingegen abgerissen "und die Fläche anderweitig genutzt" werden. Einen genauen Zeitplan gibt es allerdings ebenso wenig wie eine konkrete Nachnutzung der beiden Fußballfelder. Das Konzept für diese Sportstätte resultiert aus der Zusammenarbeit von Stadt, Vereinen, Sportbeirat und dem Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung (IKPS). "Diese gute Kooperation existiert seit 2016", erklärt Felicitas Heinrich.

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