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Villingen-Schwenningen Stärkeres Engagement in der Ausbildung von Erziehern gewünscht

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Die Erzieherin freut sich mit dem Kind. Foto: © Oksana Kuzmina – stock.adobe.com Foto: Schwarzwälder Bote

Villingen-Schwenningen. Im Schuljahr 2018/2019 erfuhr die Albert-Schweitzer-Schule an der Schelmengaß in Villingen wieder regen Zulauf von Schülern, die sich für den Beruf des Erziehers entschieden haben. Damit befinden sich nun insgesamt weit über 200 Schüler im Berufskolleg für Sozialpädagogik und der Fachschule für Sozialpädagogik an der Albert-Schweitzer-Schule.

"Um den dringenden Bedarf an qualifiziertem, sozialpädagogischem Personal des Landes Baden-Württemberg zu decken, bedarf es neben einer fundierten und praxisorientierten Ausbildung, die an der Schule stattfindet, die Erfahrung und Begleitung der Menschen vor Ort in erzieherischen Einrichtungen", teilt die Schule mit. Diese Verzahnung zwischen Praxis und Theorie solle weiter auf höchstem Niveau gewährleistet werden. Daher veranstaltete der Förderverein der Albert-Schweitzer-Schule in Zusammenarbeit mit der Schule erstmals eine Fortbildungsreihe für die Praxisanleitung der Auszubildenden aus dem Berufskolleg für Sozialpädagogik und der Fachschule für Sozialpädagogik. Schulleiterin Barbara Hendricks-Kaiser, die den Anstoß für die Schulung gab, sieht darin "ein gelungenes Beispiel für die Verzahnung von Theorie und Praxis in der Erzieherausbildung, indem die Anleiterinnen der Einrichtungen vor Ort mit den schulischen Lehrkräften gemeinsam die Qualität der Ausbildung steigern".

Aus insgesamt zehn regionalen Einrichtungen nahmen 14 Teilnehmerinnen teil, die es ermöglicht, das Fachpersonal in der anspruchsvollen und verantwortungsvollen Aufgabe der Ausbildung des Nachwuchspersonals zu unterstützen. Gleichzeitig helfe diese Schulung den Einrichtungen, die Personalentwicklung zu beeinflussen und es den Mitarbeitern zu ermöglichen, sich persönlich und beruflich weiter zu qualifizieren, informiert die Schule weiter. Es zeigte sich in Vorgesprächen mit Vertretern der regionalen Kindertagesstätten ein großes Interesse, die Mitarbeiterinnnen in dieser Weise zu qualifizieren.

Auch der erste Jahrgang sei begeistert gewesen, nicht nur von den Inhalten, sondern auch von den schulischen Fachlehrkräften. Die aktuellen Erfahrungen zeigten, dass in Zukunft die Praxisanleiterschulung einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der Qualität an den Kitas der Region leisten kann und daher fester Bestandteil des Bildungsangebots der Albert-Schweitzer-Schule werden soll. Dabei würden auch der Standort Villingen und die Albert-Schweitzer-Schule im Bereich der Sozialpädagogik gestärkt.

Die Leiterin der sozialpädagogischen Abteilung, Claudia Schneider, kommentierte: "Ich halte es, vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um ausreichend Fachpersonal in den Kindertagesstätten im Land, für dringend erforderlich, dass auch die Albert-Schweitzer-Schule sich noch stärker in der Ausbildung von staatlich anerkannten Erzieherinnen und ­Erziehern engagiert. Eine qualifizierte Praxisanleitung vor Ort in den Einrichtungen ist aus unserer Sicht unerlässlicher Ausbildungsbestandteil und diesen möchten wir vor dem Hintergrund unserer neu ins Leben gerufenen Praxisanleiterfortbildung unterstützen."

Gelingen habe dies jedoch nur in Partnerschaft mit dem Förderverein der Albert-Schweitzer-Schule können, dessen Vertreter Marc Wallaschek in dieser Veranstaltung einen enormen Mehrwert für die Einrichtung sieht und besonders die Nachhaltigkeit dieser Schulung hervorhebt.

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