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Villingen-Schwenningen Stadtpark Möglinshöhe bleibt im Visier von Vandalen

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Spuren der Verwüstung hinterlassen Vandalen rund um den Kirchenpavillon auf der Möglingshöhe: Beim versuchten Einbruch in die Hütte wird eine Scheibe demoliert (linkes Bild), während von den Sitzbänken die Holzplatten herausgerissen werden. Foto: Speck

VS-Schwenningen - Vandalismus, Vermüllung und Lärm. Ein viel diskutiertes Problem, vor allem in den Parks und Grünflächen der Stadt. Hat sich im Neckarpark in den vergangenen Monaten zwar ein positiver Trend abgezeichnet, gibt es auf der Möglingshöhe weiterhin Brennpunkte.

Zweigeteilt ist das Fazit von Stadt und Akteuren bezüglich der fortwährenden Problematik im beliebten Stadtpark. Von Ruhestörungen sei nichts bekannt, berichtet Oxana Brunner, Pressesprecherin der Stadt. Und auch das Phänomen, dass in der Vergangenheit immer wieder Personen nach den Sperrzeiten über den Zaun des Stadtparks geklettert waren, sei zuletzt nicht mehr bei der Stadt gemeldet worden.

Mitarbeiter der Stadt räumen fast täglich Glasscherben weg

Anders sieht es beim Thema Müll aus: Nahezu täglich seien die Technischen Dienste der Stadt (TDVS) damit beschäftigt, Scherben von zerbrochenen Glasflaschen aufzusammeln. "Die Vorkommnisse haben sich in den vergangenen Monaten gehäuft", berichtet Brunner. Stellenweise sei es sogar soviel, dass eine Kehrmaschine hinzugezogen werden müsste. Durch die fortwährenden Erfahrungen nicht nur auf der Möglingshöhe hätten die TDVS "einiges bei der Müllentsorgung umgestellt". In Schwerpunktbereichen gebe es nun sowohl samstags als auch sonntags zusätzliche Leerungen der Müllbehälter. Der Effekt: "Es gibt weniger Beschwerden", sagt die Pressesprecherin.

Und auch der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) sei weiterhin im Bereich des Neckarparks und der Möglingshöhe sehr präsent. Besondere Vorkommnisse habe es im Laufe des Sommers nicht gegeben. "Es ist insgesamt ein großer Personal- und Arbeitseinsatz", fasst Brunner zusammen.

Grundproblem ist nicht gelöst

Auch wenn es im unbedingten Interesse der Stadt sei, dass die Grundsauberkeit erhalten bleibt, sei damit nicht das Grundproblem gelöst. Nicht zuletzt die gehäuften umherliegenden Glasscherben zeigten, dass die Parkbesucher mehr Unrat zurückließen. "Wir hoffen, dass sich das Verhalten bessert", mahnt die Pressesprecherin an.

Wo Stadt ebenso stets ein verstärktes Auge drauf werfen muss, ist der Kirchenpavillon. Dort hatte es in den vergangenen Jahren immer wieder Vandalismus-Vorfälle im Sommer gegeben. "Das Problem hat sich leider nicht gebessert", berichtet Gabriele Speck, die die Veranstaltungen der Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen (ACK) im Kirchenpavillon organisiert und im Sommer regelmäßig vor Ort ist.

Erneut Einbruchsversuch in Hütte hinter Pavillon

Heftigster Vorfall in den vergangenen Wochen war der versuchte Einbruch in die Hütte hinter dem Pavillon. Dabei sei auch die Fensterscheibe demoliert worden. "Die Stadt wird es uns wieder richten", sagt Speck und spricht die "extremen Kosten" an, die für VS bei der Instandhaltung mittlerweile anfallen. Einmal wöchentlich gebe es eine Komplettreinigung. Auch von den Sitzbänken herausgerissene Holzplatten hätten wieder in Ordnung gebracht werden müssen.

Gleichzeitig müsse das ACK-Team vor jeder Veranstaltung, die in der Regel am Wochenende stattfindet, rund um den Pavillon sauber machen. Die Organisatorin berichtet von zerschlagenen Wodkaflaschen, Zigarettenresten oder Pizza-Kartons, die regelmäßig umherliegen. Zudem sei der Betonboden durch Rotweinflecken, festgetretene Kaugummis oder schwarzen Shisha-Tabak verunstaltet. "Es tut uns in der Seele weh, dass die Jugendlichen keinen Draht zum Eigentum haben", fasst Speck das Verhalten zusammen.

Was sie sich für die Zukunft wünscht, um dem Problem entgegenzuwirken: Die Polizei sei zwar tagsüber auf Streife durch den Park, zur üblichen "Tatzeit" jedoch nicht. "Sie touren zur falschen Zeit und müssten viel mehr am späteren Abend oder nachts kontrollieren", so Gabriele Speck.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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