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Villingen-Schwenningen Stadtharmonie bietet Musik "zwischen den Welten"

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Auch sängerisch ist die Stadtharmonie gut drauf. Ein kleiner Chor tritt zusammen mit den Instrumentalisten bei "Baba Yetu" von Christopher Tin auf. Foto: Kouba Foto: Schwarzwälder Bote

VS-Villingen. Nach dem Jahreskonzert der Stadt- und Bürgerwehrmusik gab es im Franziskaner weitere opulente Blasmusik mit der Licht- und Tonshow der "Stadtharmonie Villingen". Jugendkapelle und großes Orchester lockten mit "Zwischen den Welten", wozu Henry Greif eine riesige Fangemeinde begrüßen konnte. Der Vorsitzende erwies sich als Moderator mit Witz, knitzem Hintersinn und spannungsgeladener Sprache und sah Niklas Klein schon als Nachfolger.

Zwischen den Welten bedeutete zwischen Realität und Fantasie, Erde und Himmel oder toten Seelen und glänzendem Lichtgott. Ausdrucksstarke moderne Musik von Exotik bis Rock wurde geboten und außergewöhnlich war "Tarzan" im Arrangement von Matthias Bucher, der anwesend war. Passende Musical-Stimmen brachten Patrizia Scheller, Tina Zotzmann und Marcus Göttler ein, um Filmgestalten lebendig werden zu lassen. Die drei Nachwuchstalente gefielen auch mit zwei Titeln aus der "Eiskönigin".

Reißerische Stücke hatte Benno Kilzer für die Jugendkapelle ausgewählt, wie die "Göttin des Feuers", der hawaianischen Goddess of fire, deren explosiven Ausbrüche zu fürchten waren, verwirklicht in Fortissimoklängen, aber auch mit friedlichen Episoden von Flöte und Sax oder Wassergeplätscher. Schwarzwald bezogen kam "Die Sage vom todtem Moos" daher, "Dramatic tales" von giftigen Gasen und Erlösung durch die Gottesmutter Maria – Musik mit traditionellen Elementen, Choraleinschübseln bis hin zu fetzigem Rock als Erinnerung an Todtmoos. Legendär war "Machu Picchu", ein Denkmal für eine peruanische Ruinenstadt, eröffnet mit gellendem Aufschrei des großen Orchesters, wobei manch zartes Gemüt zusammen zuckte. Aparte Musik von Vogelgezwitscher, Glockenklängen, kriegerischem Geschehen, Gruftstimmung, ekstatischer Bewegung und erlösendem Lichtstrahl wurde geboten. Nicht nur hier setzte Dirigent Mario Mosbacher auf Kontraste, sondern auch bei der Widmungsouvertüre "Pacaonchita" des Oscar Navarro. Vom Cabo de Finisterre aus ließ Henry Greif den Blick zu Meer, Karibik und Piraten schweifen, um "At world’s end" anzukünden. Eingeleitet durch Sängerin Katharina Singer erklang bewegte Dramatik. Ein Medley von bekannten Melodien von Queen und Genesis gab es schließlich mit Titeln wie "We are the Champions". Ein geistliches Licht wurde entzündet mit "Baba Yetu", einer Vertonung des Vaterunsers, gesungen von einem Chor der Musikkapelle.

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