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Villingen-Schwenningen Stadt auf spirituelle Weise erschließen

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Ein ökumenisches Projektteam – Wolfgang Rüter-Ebel, Josef Fischer, Designer Tobias Krotz, Kirsten Henschen, Lisa Merk-Müller und Martin T. Borchert (von links) – haben den "Ökumenischen Stadtpilgerweg Villingen" erschaffen. Foto: Heinig Foto: Schwarzwälder Bote

Pilgern geht nicht nur auf dem Jakobsweg. Auf einen Pilgerweg begeben kann man sich jetzt auch innerhalb und etwas außerhalb der Villinger Stadtmauern. Der "Ökumenische Stadtpilgerweg Villingen" hat sieben Stationen.

VS-Villingen. Die Idee hatte Martin T. Borchert, bei der Umsetzung wirkten die beiden Dekane Wolfgang Rüter-Ebel und Josef Fischer sowie die beiden Ehrenamtlichen Kirsten Henschen und Lisa Merk-Müller mit.

Geschaffen hat das ökumenische Projektteam einen barrierefreien Rundgang, der auf dem Osianderplatz beginnt, zum Münster "Unserer Lieben Frau" bis zur Johanneskirche führt, entlang der Brigach verläuft und zum Hubenloch ansteigt, bevor er im Franziskaner und im Rietgarten endet.

Gedacht ist er nicht nur für Touristen, sondern auch für Einheimische, die sich ihre Stadt einmal auf spirituelle Weise erschließen und sich auch auf einem "inneren Weg" neu entdecken wollen. Dabei werden die Pilger zwar nicht geführt, "das ist ein sehr persönlicher Weg" (Fischer), aber auch nicht alleine gelassen.

In der Tourist-Info im Foyer des Franziskaner-Kulturzen­trums, außerdem in der BuchHaltestelle, in Morys Hofbuchhandlung und in der Osianderschen Buchhandlung wird man ab Freitag, 18. Mai, für 3,50 Euro eine Broschüre erstehen können. Darin sind nicht nur die Stationen per Stadtplan beschrieben, sie wurden vom Projektteam zudem mit Gedanken und christlich-religiösen Impulsen beschrieben, die jeder für sich ausfüllen kann. Und das auch schriftlich – ein paar Stellen sind dafür frei geblieben.

Kraftquellen findet man an der Brigach, Neues wird auf dem Hubenloch gewagt und in der Johanneskirche, die jetzt in den Sommermonaten täglich geöffnet ist, heißt es, die innere Freiheit zu entdecken. Das blau-grüne Heftchen im handlichen Taschenformat ziert der Titel "Durchblicke" und ein sowohl an das Zähringer- als auch das Kreuz Christi angelehntes Logo, entworfen von dem Villinger Tobias Krotz von der designconcepts GmbH Furtwangen.

Kosten werden geteilt

Die Kosten für 1500 Broschüren teilen sich die evangelische und katholische Kirchengemeinden Villingen, denn allein durch den Verkauf werde keine Refinanzierung erfolgen können, glaubt Wolfgang Rüter-Ebel. Auch beim ökumenischen Gottesdienst des Arbeitskreises christlicher Kirchen (ACK) am Pfingstmontag im Münster wird der Stadtpilgerweg vorgestellt.

Weitere Informationen: http://stadtpilgerweg-villingen.de.

 

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Cornelia Spitz

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