Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Villingen-Schwenningen Spielplätze werden zur Großinvestition

Von
Der Spielplatz auf dem Mauthepark ist aktuelles Musterbeispiel für eine moderne Spieloase. Foto: Falke

Villingen-Schwenningen - Alte, nicht mehr stark frequentierte Spielplätze sollen zugunsten neuer oder modernisierter Spieloasen weichen. Insgesamt 20 Spielplätze sollen im ganzen Stadtgebiet abgebaut werden. Der neu gewählte Gemeinderat wird sich im Herbst mit dem Thema beschäftigen. Mehr 105 Spielorte unterhält die Doppelstadt. Dazu zählen alle Spiel- und Bolzplätze, alle Spielmöglichkeiten an den Schulen und kleinere Spielgeräte im Stadtgebiet und in den Ortschaften. Davon haben einige schon deutlich bessere Zeiten gesehen. Andere erstrahlen im neuen Glanz. Bereits seit 2010 hat die Verwaltung das Einsparpotenzial bei den Spielplätzen in VS im Blick. Umstrukturierungsmaßnahmen haben im Februar 2013 dazu geführt, dass sich das externe Unternehmen "Stadt + Natur" aus Klingenmünster des Themas angenommen hatte. Nun liegen der Verwaltung die Ergebnisse der über ein Jahr andauernden Überprüfung vor.

Zwar lässt sich durch die Schließung der identifizierten 20 Spielstätten ein gewisses Einsparpotenzial in Höhe von 26.000 Euro im Unterhalt und der Pflege ermitteln, doch gilt es auch zu bedenken, dass im ersten Schritt des Rückbaus teils enorme Kosten anstehen, wie zum Beispiel beim Spielplatz Ifängle, bei dem allein 15.000 Euro für die Entfernung veranschlagt werden. Im Gesamt-Stadtgebiet stehen den Rückbaukosten in Höhe von 162.500 Euro Investitionskosten für die Modernisierung oder dem Neubau in Höhe von knapp 1,1 Millionen Euro gegenüber. Die freigewordenen Flächen können dann unterschiedlich verwendet werden, entweder werden diese zum Verkauf angeboten, sodass hier zusätzliche Einnahmen entstehen würden, oder als Grünflächen weiter genutzt werden, und damit soziale Begegnungsstätten bilden, was aber zur Folge hätte, dass weitere Kosten durch die Pflege entstehen würden. Die Einsparungen, die durch den Wegfall der 20 Spielorte entstehen, sollen nach Empfehlung des Ingenieurbüros in die verbleibenden reinvestiert werden. Positives Beispiel, was die Schaffung eines neuen Spielplatzes bedeutet, ist der neue Spielplatz im Schwenninger Mauthepark. Zieht das Kinderparadies doch auch viele Familien aus weiterer Entfernung an.

In der Neckarstadtfehlen Angebote

Wie wichtig die Einrichtung des Spielplatzes in Schwenningen war, zeigt die Spielplatzentwicklungsplanung des externen Büros. So fehlen besonders im innerstädtischen Bereichs der Neckarstadt Angebote. Deshalb soll der Bolzplatz Turnerstraße deutlich aufgewertet werden, hierfür soll eine viertel Million Euro investiert werden.

Ähnlich kostenintensiv wird das Spielangebot am Goldenbühl in Villingen. Die Stärkung des Standortes soll auch hier Familien aus einem größeren Umkreis anziehen.

15 Jahre ist die übliche Lebensdauer eines Spielplatzes. Danach sollten sie grundlegend erneuert werden, zeigt laut "Stadt + Natur" die Erfahrung. Damit entsteht ein Kostenaufwand von 70 bis 80 Prozent der Neubaukosten. Insgesamt wird die Stadt für das Glück der Kinder viele finanzielle Mittel abringen müssen. Alle 15 Jahre fallen nach der Kalkulation, Kosten in Höhe von 5.737.500 Euro an. Das entspricht einem jährlichen Bedarf von 380 500 Euro. Dazu gerechnet werden, müssen noch Pflege- und Unterhaltungskosten in Höhe von 575.000 Euro.

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.