Endlich wieder Flutlicht im Friedengrund: 08-Trainer Marcel Yahyaijan (links) beim Training am Dienstagabend. Foto: FC 08 Foto: Schwarzwälder Bote

Fußball: Wie Vereine die neuen Möglichkeiten nutzen

Wie Vereine die neuen Möglichkeiten nutzen

Die neue Corona-Verordnung sieht auch für die Fußball-Vereine aus der Region Lockerungen vor. Amateur-Teams können wieder – allerdings noch mit Einschränkungen – trainieren. Nehmen die Klubs diese Möglichkeit schon wahr? Wir hörten uns um.

FC 08 Villingen

Klar, dass Oberligist FC Villingen diese Chance bereits nutzte. "Die Spieler waren erstaunlich fit. Das Online-Training hat also etwas gebracht", war 08-Coach Marcel Yahyaijan mit dem körperlichen Leistungsstand seiner Spieler zufrieden. Dabei fehlten nur Tim Zölle, Daniele Bruno, Harry Föll (alle im Aufbautraining) und der angeschlagene Timo Wagner. "Wir haben zwei Gruppen gebildet, die jeweils im Rahmen der Regeln in einer Spielhälfte trainiert haben", freute sich der Villinger Coach am Dienstagabend, dass er endlich wieder eine fast normale Einheit betreuen durfte. "Wobei der Spaßfaktor nach so vielen Wochen ohne Ball klar im Vordergrund stand", war es für Marcel Yahyaijan einfach auch wichtig, dass sich die Spieler wieder auf dem Platz sahen. Erst langsam will der Trainer die Belastung hochfahren. "Wir trainieren zunächst zweimal in der Woche", weiß Marcel Yahyaijan, dass trotz der neuen Trainingsmöglichkeiten die Fortsetzung der Runde nicht wahrscheinlich ist.

FC Gutmadingen

Beim Landesligisten FC Gutmadingen wird dagegen das Individualtraining für jeden einzelnen Spieler fortgesetzt. "Im Gegensatz zum Schwarzwald-Baar-Kreis können wir aufgrund einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 70 im Kreis Tuttlingen noch kein Gruppentraining aufnehmen. Wir halten uns konsequent an die Vorschriften und machen über Online-Einheiten das Beste daraus", gibt Cheftrainer Steffen Breinlinger ein aktuelles Statement ab. Er sieht sich im Vergleich zu den Vereinen im Schwarzwald-Baar-Kreis benachteiligt, bringt aber auch Verständnis für die Regeln auf.

SV Aasen

Axel Schweizer, der Trainer des Bezirksligisten, sagt: "Wir hatten zuvor ein Hygienekonzept der Stadt Donaueschingen vorgelegt. Jetzt warten wir noch auf das Okay der Stadt ab. Da wir drei Plätze auf dem Sportgelände haben, können wir sicherlich die Spieler gut darauf aufteilen."

SG Riedböhringen/Fützen

SG-Coach Zejlko Cosic meint: "Wir haben eine E-Mail vom Land erhalten, dass wir in Gruppen von bis zehn Spielern trainieren können. Der Verein wartet nun auf das Okay der Stadt Blumberg. Bei einem positiven Bescheid können wir dann mit dem Kader von 16 bis 18 Spielern in zwei Gruppen loslegen."

FC Pfaffenweiler

Patrick Anders, der Trainer des Bezirksligisten, sagt: "Vorsorglich habe ich für Freitag und Samstag ein Training geplant. In diesem könnten wir dann mit jeweils zehn Spielern kontaktloses Balltraining absolvieren."

FC Kappel

FCK-Trainer Fabian Dittmer blickt voraus: "Liegt das Okay der Gemeinde Niedereschach vor, werden wir zweimal in der Woche trainieren. Wir freuen uns darauf sehr. Wir werden mit Gruppen von je fünf Spielern ein Platztraining absolvieren. Der andere Teil bestreitet ein Lauftraining."

FC Fischbach

Carmine Italiano, der Fischbacher Trainer, fiebert ebenfalls den ersten Einheiten entgegen: "Das Okay der Gemeinde Niedereschach müsste eigentlich schon vorliegen. Dann können wir unter Beachtung aller Vorschriften mit dem Training beginnen."

SSC Donaueschingen

SSC-Coach Jürgen Fischer meint: "Wir werden nach dem Okay der Stadt Donaueschingen auf den Plätzen im Anton-Mall-Stadion mit kontrolliertem Training beginnen. Für alle ist der Trainingsbesuch aber freiwillig."

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