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Villingen-Schwenningen Schnelle Hilfe dank Retter vor Ort

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In Pfaffenweiler und Herzogenweiler wird es noch in diesem Jahr "Helfer vor Ort" geben, die Patienten erstversorgen, bis die Rettungsdienste eintreffen. Im Ortschaftsrat Pfaffenweiler stellten Karola Blessing aus Herzogenweiler, Sven Nickolmann aus Weilersbach und Michael Hirt aus Pfaffenweiler (von links) das Projekt vor. Foto: Zimmerman Foto: Schwarzwälder-Bote

VS-Pfaffenweiler (wz). ­Voraussichtlich ab Mai gibt es in Pfaffenweiler und Her­zogenweiler jeweils eine Gruppe Helfer vor Ort, die bei Notfällen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes eine Erstversorgung vornehmen oder vorbereiten.

Das Projekt wurde in der jüngsten Sitzung des Pfaffenweiler Ortschaftsrates von Sven Nickolmann aus Weilersbach, Michael Hirt aus Pfaffenweiler und Karola Blessing aus Herzogenweiler vorgestellt. Helfer vor Ort sind in aller Regel rund zehn Minuten schneller beim Patienten als der Rettungsdienst, ist die Erfahrung von Sven Nickolmann, der seit 2009 in Weilersbach diese Gruppe leitet: "Zehn Minuten können lang sein, wenn man warten muss." Alarmiert werden die Helfer nur zu Einsätzen, bei denen der Rettungswagen mit Signalhorn zum Einsatz kommt.

Die Helfer vor Ort sind nicht nur Mitglieder des Roten Kreuzes, der größere Teil gehört der Feuerwehr an. Alle haben eine Ausbildung als Sanitätshelfer mit Zusatzausbildung als Helfer vor Ort. Das System habe sich in Weilersbach mit sieben Helfern in den vergangenen fünf Jahren gut bewährt. Im Schnitt wurden sie pro Jahr in Weilersbach zu rund 40 Einsätzen gerufen. Die Bevölkerung habe sie akzeptiert. Weil alle Helfer immer gleichzeitig alarmiert werden, konnte bislang nur ein Einsatz nicht bedient werden.

Bisher haben sich in Pfaffenweiler Michael Hirt, Florian Straub, Josef Volk und Udo Simon zu diesem Dienst bereit erklärt. Alle gehören auch der Feuerwehr an. In Herzogenweiler sind dies Karola Blessing, Nicole Ohlhauser und Markus Heinzelmann.

Da die Helfer vor Ort nicht von den Krankenkassen unterstützt werden, sind sie auf Spenden angewiesen. Das Rote Kreuz trägt den überwiegenden Teil zu Ausbildung und Materialbeschaffung bei. Auf mittlere Sicht sei ein zen­tral untergebrachtes Auto erstrebenswert. Zwar sei der Einsatz auch mit dem Privatauto möglich, so Nickolmann, er habe dabei aber auch aus versicherungstechnischen Gründen "kein so gutes Gefühl". In Pfaffenweiler und in Herzogenweiler stünden für den Augenblick die Mannschafts-Transportfahrzeuge der Feuerwehr zur Verfügung.

Der Ortschaftsrat betrachtete das Vorhaben sehr wohlwollend. Im Herbst ist eine Info-Veranstaltung für die Bevölkerung vorgesehen.

Spenden sind auf das Konto des Roten Kreuzes Villingen möglich: IBAN: DE 4169 4500 6500 0003 3712, BIC: SOLADES1VSS; Verwendungszweck: Helfer vor Ort Pfaffenweiler/Herzogenweiler

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

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