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Villingen-Schwenningen "Schlössle"-Nachfolger will Erbe weiterführen

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Kicker, Dart und Co. sollen bleiben: Maximilian Burkard übernimmt das Schlössle. Foto: Eich

Villingen-Schwenningen - Im Schlössle brechen neuen Zeiten an: Nach dem Tod des bisherigen Pächters Anton Toth übernimmt Maximilian Burkard die Musikkneipe. Am Konzept soll jedoch nicht gerüttelt werden.

Die Zukunft des Schlössles ist gesichert! Der 27-jährige Maximilian Burkard übernimmt die Szenekneipe. Bislang war unklar, wie es mit dem beliebten Treffpunkt in der Schlösslegasse weitergeht, nachdem Anton "Toni" Toth, der den Betrieb gemeinsam mit seiner Frau Manuela geführt hatte, vor zwei Monaten gestorben war.

"Es gab mehrere Interessenenten, die das Konzept jedoch ändern oder komplett über den Haufen werfen wollten", berichtet der gebürtige Villinger. Aufgrund seines freundschaftlichen Verhältnisses zum Wirtepaar habe er sein Interesse bekundet, die Kneipe so zu übernehmen, wie sie bislang geführt wurde. "Ich habe den Laden so kennen und lieben gelernt", sagt der 27-Jährige und betont: "Dashalb will ich das Erbe von Toni weiterführen." Die Übernahmegespräche verliefen positiv und unkompliziert – nun will Burkard durchstarten. Der zukünftige Schlössle-Wirt hatte seine ersten Gastroerfahrung als Selbstständiger dank der Eröffnung einer Shisha-Bar in Schwenningen gesammelt, die er während seines Studium zum Wirtschafswissenschaftler in Zürich gemeinsam mit einem Kumpel betrieben hatte. "Das war eine schöne Zeit, aber eine solche Art der Kneipe wollte ich schon immer mal führen."

An alte Zeiten anknüpfen

Er will dabei an die alten Zeiten anknüpfen und viele der Dinge, die ihn damals als Stammgast in die Kneipe gelockt hatten, wieder genau so anbieten. "Ich finde, die Kneipenkultur stirbt hier ein bisschen aus, für mich gehören Dart und Kicker definitiv dazu", erklärt der Student. Aber auch die Liveauftritte und Jazz-Abende, die jahrelang fester Bestandteil der Schlössle-Kultur waren, sollen wieder eingeführt werden. "Da dürfen Interessenten gerne auf mich zukommen." Der legendäre Wurstsalat wird weiterhin angeboten, die Speisekarte will Burkard aber punktuell erweitern. Auch für hungrige Nachtschwärmer soll es nach Schließung der Küche noch eine kleine Snackkarte geben.

Die Gäste sollen übrigens nicht mehr allzulange vor geschlossenen Türen stehen. Noch im September will der 27-Jährige Wiedereröffnung feiern. Ein Termin ist hierbei bereits gesetzt: Am 9. September wird es erstmals wieder das Schlössle-Quiz geben, für welches sich ab sofort Teams melden können. Dies wird der erste Schritt sein, um den Kultstatus der Kneipe im Sinne der Toths wieder aufleben zu lassen.

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