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Villingen-Schwenningen Samuel Koch besucht Nachsorgeklinik

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Samuel Koch, seit seinem Unfall bei "Wetten, dass..?" in ganz Deutschland bekannt, besuchte die Nachsorgeklinik in Tannheim. Foto: Schwörer

VS-Tannheim - Gespannte und erwartungsvolle Gesichter empfingen ihn in der Kamin-Ecke der Nachsorgeklinik Tannheim: ­Samuel Koch, der 2010 in der Sendung "Wetten, dass..?" schwer verunglückt war.

Samuel Koch war am Donnerstag zu Besuch und kam mit den jungen Patienten sowie mit deren Geschwister und Eltern ins Gespräch. "Ich musste erst mal schlucken, als ich mich im Vorfeld meines Besuchs damit beschäftigt habe, was sich hier in dieser Klinik überhaupt abspielt und welche Patienten hier sind", sagte Koch kurz nach seiner Ankunft. Ehrfürchtig sei er vor all den Menschen, die hier sind. Auch er selbst kenne die Diagnose "lebensbedrohlich", wie sie die meisten der Patienten hier bekommen haben gut, sei dem Tod schon drei- oder viermal von der Schippe gesprungen und lag nach seinem Unfall mehrere Monate auf der Intensivstation.

Und doch sei er sehr gespannt darauf, diese Klinik kennen zu lernen. Einige der jüngeren Patienten nutzten gleich die Gelegenheit, um sich mit Samuel Koch fotografieren zu lassen. Er selbst stellte auch den Patienten Fragen und tauschte sich mit ihnen aus.

In einem anschließenden Rundgang zeigten ihm der kaufmännische Leiter der Klinik, Thomas Müller, und Vertreter der Stiftung die verschiedenen Bereiche und Räume. "Sie können sich unsere Klinik wie ein kleines Dorf vorstellen", erklärte Müller. Vier Wochen verbringen die Kinder mit ihren Familien hier mit dem Ziel, sich körperlich zu stabilisieren, seelische Belastungen zu verarbeiten und neue Kraft zu schöpfen. Im Bereich der "jungen Reha" hatten die Jugendlichen anschließend die Chance, sich in einer kleineren Gruppe mit Samuel Koch zu unterhalten. Er ging auf konkrete, auch sehr persönliche Fragen ein und nahm sich viel Zeit.

Der Besuch Samuel Kochs, der abends in Unterkirnach zugunsten des Fohrenhofs aus seinem aktuellen Buch "Rolle vorwärts" vorlas, kam durch die Initiative der Deutschen Kinderkrebsnachsorge, Stiftung für das chronisch kranke Kind zustande, die das Konzept der familienorientierten Rehabilitation in der Nachsorgeklinik in Tannheim unterstützt.

 
 

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