Rupert Kubon - alter und bald auch neuer OB von Villingen-Schwenningen? Foto: sb

Amtsinhaber könnte Hut bei OB-Wahlen erneut in Ring werfen. Pollitische Basis für Stadtentwicklung ausschlaggebend.

Villingen-Schwenningen - Rupert Kubon kann sich vorstellen, erneut als Oberbürgermeister zu kandidieren.

Im Oktober steht in Villingen-Schwenningen die Wahl des Oberbürgermeistes an. Bislang gab sich der amtierende OB Rupert Kubon zurückhaltend mit Informationen, ob er erneut kandidieren wird. Beim Neujahrsempfang am Sonntag meinte er schließlich, er könne sich vorstellen, den Prozess der Stadtentwicklung auch in den nächsten Jahren als Oberbürgermeister weiter mitzugestalten. Er habe sich in den vergangenen 15 Jahren mit Herz und Seele auf alle damit verbundenen Aufgaben eingelassen. Bis heute gebe es für ihn nur den vollen Einsatz an sieben Tagen in der Woche.

Aber genau deshalb sei es für seine Entscheidung, ob er diesen Einsatz auch über den nächsten Jahreswechsel hinaus bringen wolle, wichtig zu wissen, auf welcher politischen Grundlage der Gesamtprozess der Stadtentwicklung von Villingen-Schwenningen denn tatsächlich stattfinden könne. Denn ein Oberbürgermeister allein könne nichts bewirken. Es brauche viele Mitstreiter. Deshalb habe er schon vor einigen Wochen damit begonnen, auszuloten, wie weit in der Stadt Gemeinsames trage und ob es gelingen könne, gemeinsam diese Zukunft zu gestalten. Dieser Prozess sei noch nicht abgeschlossen.

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