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Villingen-Schwenningen "Runder Tisch" zu Stolpersteinen

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Villingen-Schwenningen. Die fünf Pfarrer, die angeregt haben, der Gemeinderat möge Stolpersteine als Form der Erinnerung an die Opfer des Faschismus in VS erlauben, laden jetzt zu einem "runden Tisch" zum Thema Stolpersteine ein. Das Treffen findet am 12. Dezember, 19.30 Uhr, im Martin-Luther-Gemeindezentrum in Villingen statt.

Anlässlich des 75. Jahrestages der Reichspogromnacht am 9. November 2013 hatten Frank Banse, Thomas Bucher, Josef Fischer, Wolfgang Rüter-Ebel sowie Hans-Ulrich Hofmann den Gemeinderat gebeten, die Ablehnung der Aktion Stolpersteine 2004 zu überdenken. "Unsere Hoffnung wurde leider enttäuscht". Der Gemeinderat hat, wie berichtet, mit knapper Mehrheit erneut dagegen entschieden. "Die vielen guten Argumente und eine breite Unterstützung durch die Bevölkerung hatten nicht ausgereicht, den Gemeinderat zu einer anderen Beurteilung und Entscheidung als vor neun Jahren zu bringen", so die Pfarrer.

Die Entscheidung werde weit über die Region hinaus großenteils mit Bestürzung und Unverständnis zur Kenntnis genommen. Inzwischen hätten viele Personen und Gruppen Vorschläge für individuelle Formen des Gedenkens eingebracht, Mahnwachen finden statt, in den Kirchen (derzeit im Villinger Münster) haben provisorische Stolpersteine mit den Namen von Opfern vorübergehend ihren Platz gefunden. "Wir möchten diesen Prozess des individuellen Gedenkens fördern", so die Pfarrer. Deshalb laden sie die Gruppen zu einem "runden Tisch" ein. Die Begegnung soll der Vernetzung der Initiativen und dem Austausch von Ideen dienen. "Vielleicht gelingt es uns, die Kultur der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus in unserer Stadt zu intensivieren."

 
 

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Cornelia Spitz

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