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Villingen-Schwenningen Redaktionsteam hilft bei Vesperkirche mit

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Ein starkes Team bilden die Redakteure des Schwarzwälder Boten Michael Pohl (von links), Mareike Kratt und Sören Stiegler. Foto: Eich

Villingen-Schwenningen - Tausche Stift gegen Löffel: Gemäß dieses Mottos half das Schwenninger Redaktionsteam des Schwarzwälder Boten bereits zum fünften Mal bei der Vesperkirche mit. Beim Tragen von Geschirr sowie beim Servieren des Mittagessens wurden wieder viele Erfahrungen gesammelt.

12 Uhr am Mittwochmittag: Das Kirchenschiff der Pauluskirche ist mittlerweile proppenvoll, einige Gäste müssen sogar auf einen Platz warten. Gemüsesuppe, Brokkoli-Kartoffel-Gratin und Rote-Beete-Salat stehen heute auf der Speisekarte der Vesperkirche und sollen im Laufe des Mittags an insgesamt 275 hungrige Besucher verteilt werden. 48 Ehrenamtliche sind diesmal im Einsatz, nahezu alle helfen zum wiederholten Mal aus und kennen die Abläufe aus dem FF. Auch der Schwarzwälder Bote gehört mittlerweile zu den alten Hasen – zumindest im Service. Essensmarken von den Gästen entgegennehmen und im Gegenzug Vor- und Hauptspeise servieren, natürlich immer mit einem Lächeln auf den Lippen. Im Gegenzug gibt’s stets ein herzliches Dankeschön zurück, oder auch ein längeres Gespräch. Vesperkirche, das ist eben ein Geben und Nehmen.

Das Tragen von gebrauchtem und frisch gespültem Geschirr ist hingegen Neuland für die SchwaBo-Mitarbeiter. Damit bei der Essens- und Getränkeausgabe alles wie am Schnürchen läuft,­ gilt es dem Service-Personal Teller, Besteck und Kaffeetassen abzunehmen, Essensreste zu entfernen und das Geschirr zu sortieren. Sind die Kisten voll, werden die Helfer in der Spülküche mit Bergen von Geschirr beliefern.

Auch im Vorjahr hatte das Schwenninger Redaktionsteam mit angepackt. Mehr dazu im Video:

Auch im Küchenbereich im Nebengebäude läuft alles wie am Schnürchen. Wasserdampf beschlägt die Fensterscheiben. Zu den Stoßzeiten liefern die Träger im Fünf-Minuten-Takt die Kisten mit dem schmutzigen Geschirr an und tragen das saubere Geschirr sowie Kaffee- und Kuchennachschlag zurück in die Kirche. Das Team ist auf verschiedene Stationen verteilt: ein Helfer für die Gläserküche, zwei Vorspüler, ein Helfer, der die große Spülmaschine bedient, jemand zum entfernen des groben Schmutzes, zwei zum Einwickeln des Bestecks in die Servietten und drei Abtrockner, die das saubere Geschirr wieder in die Kisten verräumen.

Marlene Hermann ist in dieser Woche Küchenaufsicht. Sie ist bereits seit neun Uhr im Einsatz, bereitet alles vor und beginnt schon am frühen Vormittag mit einigen Frauen die Vespertüten vorzubereiten, die jeder Besucher mitnehmen darf. "Wir sind hier bis 15 Uhr beschäftigt, wir sind die letzten, die fertig werden", erzählt sie. Aber das Team sei wahnsinnig nett. "Ich habe Freude beim Schaffen. Man lernt Menschen kennen."

Früher wurde von Hand gespült

Hermann ist schon von Anfang an, seit 17 Jahren dabei. "Damals haben wir noch alles von Hand gespült", erinnert sie sich. Zu Anfang war das Team froh, wenn an einem Tag 50 Essen über die Theke gingen. "Wenn es heute 120 Essen sind, sagen wir: ›Das ist aber wenig.‹" Sie schneidet noch schnell einige Kuchenstücke zurecht, die hoch auf die Empore sollen. "So eine Kuchenauswahl haben sie in keinem Café", lobt sie das reichhaltige Backwerk der Helferinnen: Kirschrollen, Mandarinenschnitten, Käsekuchen. Dann flitzt Hermann auch schon wieder weiter.

Kurz nach 15 Uhr, der letzte Vesperkirchen-Besucher verlässt die Pauluskirche. Geschafft! Der Blick in die Gesichter der Ehrenamtlichen verrät: Es war ein intensiver und anstrengender, aber auch ein bereichernder Tag. Und wiederum gibt’s ein Dankeschön für die Helfer vom Schwarzwälder Boten vor versammelter Mannschaft – das tut gut! Gerne kommen wir im nächsten Jahr wieder. Für alle anderen hat die Vesperkirche noch bis zum 16. Februar geöffnet.

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