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Villingen-Schwenningen Rattenproblem bei der Deutenbergsporthalle

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Das Problem taucht an und in den Deutenbergsporthallen immer wieder auf. (Symbolbild) Foto: dpa

VS-Schwenningen - Das war für den jungen Radfahrer, der am Samstag zwischen 17 und 18 Uhr an der Bushaltestelle bei den Deutenbergsporthallen vorbei fuhr, ein gehöriger Schreck: Sieben Ratten, eine nach der anderen, kletterten aus einem öffentlichen Abfalleimer und verschwanden dann im Gebüsch.

Das Rattenproblem ist in diesem Umfeld nicht neu. Erst im April mussten Rattenfallen in der Deutenberghalle II aufgestellt werden, weil sich dort offenbar diese Tiere aufhielten. Die Stadt hatte damals wie vor zwei Jahren schon einmal, einen Kammerjäger beauftragt. Allerdings sei im April kein Rattenbefall festgestellt worden, sagte am Montag Madlen Falke von der städtischen Pressestelle.

Die Sorge der Turngemeinde war dennoch groß, denn immer wieder sei vermutet worden, dass die Flecken auf den Trainingsmatten von Rattenurin stammten. Auch Kot wurde mehrfach in der Halle gefunden.

Anfang vergangener Woche habe die Stadt nun erneut von Vereinsvertretern die Meldung bekommen, dass sich Ratten in der Halle aufhielten, in der regelmäßig Vereins- und Schulsport betrieben wird. Die Verwaltung gehe allerdings davon aus, dass es sich dabei um Mäusekot gehandelt habe, so Madlen Falke. Dennoch sei wieder ein Kammerjäger beauftragt worden, Köder auszulegen. Dieser werde in den nächsten Tagen tätig werden.

Dass Ratten auch im Außenbereich der Deutenberghallen vorkommen, sei der Stadt indes nicht unbekannt.

Vor allem, wenn Essensreste in die Mülleimer geworfen werden, würden die Tiere geradezu angelockt und treten dann vermehrt auf.

In solchen Fällen sei die Stadt auf die Beobachtungen von Bürgern angewiesen. Hinweise könnten per E-Mail beim städtischen Account, telefonisch in der Zentrale oder über die sozialen Medien erfolgen.

Derzeit werde geprüft, ob für Menschen unbedenkliche Köder auch im Außenbereich eingesetzt werden können, um der Rattenplage entgegen zu treten.

Falke appellierte in diesem Zusammenhang an die Bürger, keine Essensreste in diesem Bereich zu hinterlassen, denn damit werde eine Nahrungsgrundlage für die unerwünschten Nager geschaffen. Dass Ratten in Städten auftreten, ist ein Jahrhunderte altes Problem. Laut Madlen Falke werden in Gebieten, wo die Tiere aufgefallen sind, auch Köder in den Kanälen ausgelegt. Dies sei aber keine Maßnahme, die flächendeckend erfolgen könne.

Erst jüngst sorgte eine Rattenplage in der Villinger Innenstadt für Aufregung.

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