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Villingen-Schwenningen Großer Partyabend auf der Südwest-Messe

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Foto: Bartler-Team

VS-Schwenningen - Am Samstagabend rockten zum Abschluss der Musikveranstaltungen im Fürstenbergzelt die Lederhosen-Rebellen der Partymaschine XXL. Ein letztes Mal bot sich den Gästen während der 60. Südwest Messe die Möglichkeit zu einem kostenfreien Live-Erlebnis.

Hunderte von ihnen waren gekommen. Es benötigte jedoch mehrere kreative Pausen, den allmählichen Einbruch der Dunkelheit und die unerschütterlichen Motivationskünste der Musiker bis das Publikum auftaute und auf den Bänken stehend, tanzend oder mitsingend mitfeierte. "Partymaschine XXL" überflutete das Publikum förmlich mit der Fülle an Hits. Die Party war eine Begegnung populärer musikalischer Stilrichtungen. Der musikalische Bogen spannte sich von AC/DC bis hin zu Deutschrock, von der Band selbst komponierten Stimmungshits und Chartbreakern der vergangenen Jahrzehnte.

In welcher Form und welchem Umfang sich die kostenfreien Unterhaltungsabende im Festzelt auch in Zukunft für den Festzeltbetreiber lohnen, bleibt abzuwarten. Aus diversen Gesprächen mit Festzeltbesuchern ergab sich jedoch, dass viele abendliche Musikveranstaltungen mehr Besucher verdient gehabt hätten. Bereits am Nachmittag gab es im Festzelt Live-Musik mit Alois. Doch das Interesse war gering.

Derweil ergab sich für die Besucher an den Ständen in den Messehallen reichlich Gelegenheit zum Dialog mit den Standbetreibern. Andreas Fath, Chemieprofessor an der Hochschule Furtwangen (HFU), war mit Kollegen und Studenten ebenfalls mit einem Stand unter dem Titel "Rheines Wasser" an der Messe vertreten. Er nutzte die Plattform, um gegen die Gefahren von Mikroplastik in den Gewässern zu sensibilisieren (wir berichteten). Wie Mikroplastik dennoch zum positiven Nutzen kontrolliert für eine bessere Gewässerqualität eingesetzt werden kann, zeigt eine Masterarbeit von Darius Hummel, einem seiner Studenten auf. In einem am HFU-Messestand präsentierten Versuch konnten die Besucher verfolgen, wie weiße Polyamid-Kügelchen ein farbstoffhaltiges Wasser klären. Hummel übertrug diesen Effekt der Farbstoffadsorption auf Schadstoffe und wies in Messversuchen nach, dass sich hormonhaltige Stoffe an die Polyamidkügelchen anlagern und so das gereinigte Abwasser von den Schadstoffen befreien. Die Durchführung des Versuchs erfolgte bisher nur im Labormaßstab. Sollte sich nachweisen lassen, dass sich auch andere organische Schad- und Spurenstoffe durch Adsorption an Kunststoffmaterialien aus dem Wasser entfernen lassen, wäre das Verfahren eine praktikable Alternative bei der Integration einer weiteren Reinigungsstufe in der Kläranlage. Das verbrauchte Kunststoffmaterial wäre recycelbar, was gegenüber anderen Verfahren ein weiterer Vorteil wäre.

Mit Ständen wie dem der HFU entwickelt sich die Messe zur Verbrauchermesse, die modernen Kommunikationsanbietern, Dienstleistern und wissenschaftlichen Themen eine Plattform bietet.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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