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Villingen-Schwenningen Protest gegen AfD bleibt nicht aus

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Der innenpolitische Sprecher Gottfried Curio (von links), die Fraktionsvorsitzende Alice Weidel und der entwicklungspolitische Sprecher Markus Frohnmaier stellen sich dne Fragen des Publikums. Foto: Bombardi

Villingen-Schwenningen - Am Samstagabend war die AfD in der Villinger Tonhalle mit ihrer Fraktionsvorsitzenden im Bundestag Alice Weidel, dem innenpolitischen Sprecher Gottfried Curio und dem Landtagskandidaten im Kreis und entwicklungspolitischen Sprecher Markus Frohnmaier zu Gast. 250 Anhänger, Sympathisanten und Neugierige folgten der Einladung zur Versammlung, zu der nach intensiver Personenkontrolle die parteieigenen Securitykräfte den Eintritt gewährten.

Vor der Tonhalle ebenfalls versammelt waren rund 100 Demonstranten die der Antifa oder auch dem bürgerlichen Lager angehörten, um ihren Unmut gegen AfD, Nazis und einen Rechtsruck kund zu tun. Lautstark mit Getöse und Trillerpfeifen buhten sie nahezu alle aus, die sich in Richtung Halleneingang bewegten. Ebenfalls vor Ort war in etwa eine Hundertschaft der Polizei, die sich aus Einsatzkräften des einheimischen Polizeireviers unter Leitung von Thomas Barth, dem Polizeipräsidium Tuttlingen und den Polizeipräsidium Einsatz aus Bruchsal zusammensetzten. Vor Ort waren zudem einige Einsatzkräfte eines Anti-Konflikt-Teams, das in einem ersten Schritt im Bedarfsfall beabsichtigte, die Situation zu schlichten.

Bei aufkommenden Tumulten zwischen zwei Mitgliedern der Antifa gab es keine Gelegenheit zur Schlichtung mehr. In der Folge erlitten drei der Einsatzkräfte, die sich auch feindlichen Ressentiments ausgesetzt sahen, Verletzungen. Ursache des Tumultes waren gegenseitige persönliche Anfeindungen zweier Antifa-Demonstranten, die mehrere Anzeigen und eine Festnahme zur Folge hatten.

In der Tonhalle erhielten der entwicklungspolitische Sprecher Markus Frohnmaier, der innenpolitische Sprecher Gottfried Curio und die Fraktionsvorsitzende im Bundestag Alice Weidel derweil mehrfach lautstarken Beifall und Standing Ovations für ihre politische Bilanz nach zwei Jahren Mitwirkung im Deutschen Bundestag. Weidel legte eine Bilanz der großen und kleinen Anfragen, Gesetzesinitiativen und ähnliches vor, das die AfD in dieser Zeit einbrachte.

Thematisch rückte sie die ihrer Meinung nach unzumutbaren Entscheidungen im Bereich der Migration und Flüchtlingspolitik, Fehlentwicklungen auf dem europäischen Finanzmarkt und ihre Abneigung gegenüber der großen Koalition mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in den Fokus. Weidel sprach von Plansozialismus in einem marktwirtschaftlichen Land. Alle drei Redner hatten zudem gegen die Politik der Grünen und die Fridays for Future Bewegungen eingestimmt.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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