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Villingen-Schwenningen Polizeihochschule: Stadt will gute Lösung anbieten

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Die Diskussion über die Polizeihochschule in Schwenningen beschäftigt die Verwaltung auch weiterhin. Foto: Eich

Villingen-Schwenningen - Was passiert mit der Polizeihochschule am Standort Schwenningen? Seit Monaten wird über eine mögliche Aufstockung auf bis zu 1700 Studenten diskutiert. Zeitgleich rückten aber auch immer wieder neue potenzielle Standorte fern des Oberzentrums und der Kernhochschule in den Fokus. Eine Entscheidung gibt es bis dato noch nicht, dennoch erläuterte Oberbürgermeister Rupert Kubon in einem Pressegespräch, dass "die Stadt ihre Hausaufgaben macht", um eine gute Lösung anbieten zu können.

Denn dem Studien- und Ausbildungsangebot der Polizei in Villingen-Schwenningen steht aus kommunaler Sicht vor allem eines gegenüber: "Wir müssen und wollen den notwendigen Wohnraum bieten", sagt der OB. Dazu würde aktuell geprüft werden, welche Immobilien für eine Unterbringung von Studenten infrage kämen, und wie nicht nur kurz- sondern auch mittelfristig geplant werden könne. Wie Kubon erläutert, stehe ja schließlich im Raum, dass die erst steigenden Zahlen mittelfristig auch wieder sinken sollen. "Deshalb sollen keine Appartements entstehen, sondern Wohnungen, die nach studentischer Nutzung dann in sozialen Wohnraum umgewandelt werden können."

Die Stadt besitzt für mehrere Objekte, die aktuell noch im Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) sind, ein Erstzugriffsrecht. Hierzu zählen unter anderem auch die ehemaligen Mannschaftsquartiere an der Kirnacher Straße, der Dattenbergstraße, der Fördererstraße und auch der Pictoriusstraße in Villingen. "Diese will die Stadt kaufen, sanieren und einen Teil davon zuerst für Polizeistudenten nutzen und anschließend dann in soziale Wohnungen umwandeln", erklärt der Oberbürgermeister. Dabei betont er jedoch, dass nicht alle zur Verfügung stehenden Objekte für Studenten gebraucht werden. "Diesen Bedarf könnten wir mit einem Teil dieser Immobilien abdecken" – vier Wohnblocks würden laut Kubon ausreichen. Die anderen Gebäude wären deshalb sofort nach der Sanierung als sozialer Wohnraum nutzbar.

Geprüft werde im Moment, für welche Immobilien der BIMA tatsächlich ein Erstzugriffsrecht bestünde und welche der Objekte räumlich überhaupt für die vorgesehene Nutzung geeignet wären. "Es wird also keinesfalls ein Nachteil für die Stadt Villingen-Schwenningen sein, wenn wir für Polizeistudenten Wohnungen schaffen, selbst falls die Anzahl der Studierenden laut dem derzeitigen Plan wieder zurückgehen sollte", stellt Kubon klar.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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